Wochenende in Bildern – Februar 2017

Ich mache mal wieder mit.

Nicht, weil ich so tolle Fotos schieße, das wisst ihr schon längst. Nein, weil ich mich selbst erinnern will! Wenn mich montags irgendwer fragt, wie denn das Wochenende gewesen sei, sage ich stets: „Gut, danke!“, und habe schon wieder vergessen, was da eigentlich los war. Also außer Putzen, Wäsche und dergleichen spektakulärerweise mehr. Zeit, sich die Knipse zu nehmen und Erinnerungen zu schaffen!

Das Wochenende begann an einem Freitagnachmittag damit, dass ich beschloss, den Blondino ordentlich auszupowern. Der Bärtige und ich wollten ausgehen und ich dachte so, wenn der richtig richtig richtig fertig ist, pennt der bestimmt morgen bis halb sieben! Und: Halleluja!

Also habe ich listiges Weib ihn auf einem Indoorspielplatz ordentlich „geschunden“. img_4679

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Wir gingen aus, kamen spät heim, schliefen noch später ein und ich wurde gefühlt zwei Stunden später bereits wieder geweckt. Moooorgääään! Danke auch. img_4706

Nach drei bis acht Litern Kaffee lachte ich dann fröhlich in die Welt und freute mich der schönen Dinge, die da auf mich zukommen würden.

img_4725Obstmandalafreier Frühstückstisch. Ja, ich würde auch lieber an einem anderen Tisch sitzen. Life is not a Ponyhof. Iss deine gezuckerten Teigwaren und halt die Klappe, Nieselpriem.

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Der nächste Programmpunkt war das Einkaufen von Lebensmitteln (Ohne Foto. Stellt euch einfach irgendeinen Aldi vor und mich mittendrin. Den Gesichtsausdruck von oben könnt ihr getrost übertragen. Danke für eure Vorstellungskraft.).

Aus einem mir nicht bekannten Grund habe ich die Lernkurve eines Einzellers und nehme jeden Samstag wieder die Plagen mit. Und das geht so: Erst rufen beide Kinder, sie wöllten unbedingt mit und „Hurra!“, dann nölt der Eine mich die ganze Zeit voll, wie lange der Driss denn noch dauern würde und voll öde und rennt mir vorm Wagen rum, während er ungebremst Süß- und Salzkram in die Karre schmeißt, natürlich nicht ohne zu bemerken, dass man den ekligen Fraß bei blauweiß eh nicht essen kann und der andere schmeißt in der selben Zeit den Plunder zur anderen Seite aus dem Wagen wieder heraus, macht den Turnvater Jahn am Einkaufswagengestänge und bläkt die Passanten an: „Nisch misch angucken! Geh weg!“. Samstags hinterfrage ich dieses Kinderhaben-Konzept gründlich. An jedem.

Nachmittags waren wir die Verwandten besuchen und der Blondino hat mir den Angus Young gemacht (Ja, ich weiß, das ist eine Ukelele! Klugscheißer.). Und alles war vergessen. ❤ Orrrr, guck doch mal! Wie süß ❤ . Ist der nicht voll süß?! ❤

(… Einzeller!)

img_4718 Der nächste Morgen begann wieder morgens. Früh morgens. Ich erspare euch weitere detailreiche Fotos von mir. Hier bitte, ein Foto vom Wecker. Von hinten. Während der frühkindlichen Medienförderung.
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Aus irgendwelchen Gründen habe ich das Treppenhaus von unten fotografiert…img_4731

… und geschmacklich zweifelhafte Osterdeko (Nein, ich bin nicht zu früh! Weihnachten ist vorbei, also ist jetzt Ostern.)img_4732

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Sonntag war Gartentag. Erst habe ich Samen eingetopft und auf den Fensterbänken verteilt…img_4736

…danach auf den Beeten rumgekrautet.
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Es sah hinterher genauso aus wie zuvor, nur hatte ich Rückenschmerzen und Blätter und Zweige in den Haaren. Ich habe nicht nachgesehen, aber bestimmt sah ich aus wie die Taubenfrau aus dem Kevin-Film. img_4740

Noch ein Gartenfoto. Ihr müsst heute tapfer sein. Weniger charakterstarke können ja auch gleich bis runter scrollen. Da kommt dann was anderes. Vielleicht.img_4741

Es ist gleich geschafft. Eins noch!
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Warte, nicht wegklicken! Es kommt noch was fürs Herz. Herz im Garten. Aber erst nach dem Mittagessen.img_4744-1

Am Nachmittag sind wir in unseren alten Garten gefahren nach dem Rechten sehen und Zeugs holen (Exkurs: Ich weiß gar nicht, ob ich als Dresdnerin schreiben darf: „Nach dem Rechten sehen.“, ich versichere aber, damit ist keine Person mit zweifelhafter politischer Gesinnung gemeint!). Er ist ja noch nicht richtig verkauft, also der Garten, und wir noch verantwortlich und irgendwie war mir auch so sehnsuchtsschwer um die faltige Brust…

Und da stand ich. Und ach. Direkt am Eingang stehen zwei krumpelige Koniferen. Diese kamen als klitzekleine Topfpflänzchen zu uns vor, was weiß ich, fünfzehn Jahren vielleicht. Sie wuchsen erst in Balkonkästen mit anderen Blühpflanzen und bekamen mit den Jahren immer größere Töpfe und als wir diesen Garten hier übernahmen, habe ich sie direkt am Tor eingegraben. Als Wach-Bäume. Torwächter.

Ich war ganz rührselig. Konni eins und Konni zwei sind fast so alt wie die stürmische Beziehung zwischen dem attraktiven Bartträger und mir und waren die ganze Zeit bei uns. Wie Kinder, botanische. Und wie groß sie sind inzwischen! Und nun soll ich mich trennen?

Ich weiß schon, was ihr sagen wollt! Aber der Mann ist da pragmatisch und hält irgendwie nichts von romantischen Baumgefühlen und sagt, auf gar keinen Fall gräbt er die Dinger aus! Hm.
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Mit Herzeleid bin ich durch den ollen doofen Garten gegangen, der uns so viel Blut  und Schweiß und Geld und Nerven gekostet hat (kann man hier nachlesen, für die Neuen unter euch).

Der Rhabarber kommt schon wieder. Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit fetten Butterstreuseln! Das gabs jedes Jahr. Ich muss den Rhabarber ausgraben…
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Das Blondchen und ich haben im Schuppen hässlich-bunte Plasteeier gefunden und an den Hasel gehängt.

Dann sind wir wieder heim gefahren. Zu unserem neuen Haus, dem neuen Garten. Ohne Konni eins und zwei.img_4750

Wer von euch Bodo mit dem Bagger persönlich kennt, bitte mal den Kontakt herstellen. Aber heimlich, nichts dem Mann sagen. Danke!

 

Mehr Bloggerwochenenden in Bildern gibts wie immer bei Susanne.

Sommerfest #wib

Der Sommer hängt schon mit dem Oberkörper dem Herbst auf der Schulter aber das Wetter versprach, sich zusammenzureißen, also luden wir am Wochenende ein paar Freunde in den Garten ein.

„Feiert ihr auch Schuleinführung?“. „Nein, wir feiern das Leben!“

Just an diesem Tage feierten die neuen ABC-Schützen ihren großen Meilenstein. Nein, Moment, es stellte sich anders dar. Just an diesem Tage wurde in Spießerglücks Gartenanlage ein Battle zwischen den ABC-Schützen-Familien ausgetragen. Wer hat die meisten Ballons! Die dollsten Wimpel! Die meisten Angehörigen mit dem imposantesten Fuhrpark!

Da kamen Kleinbusse ortsansässiger Cateringfirmen und luden Rechauds und Pfannen und Gedöns ab. Der Nachbar blies eine Hüpfburg auf und beschallte uns mit Kinderdisko. Wir ließen uns nicht lumpen und zogen nach mit Tipi im Selbstbausatz und unserem üblichen Bebläke (mundart. für: rumschreien).IMG_2852Mit einem Caterer konnten wir nicht mithalten, besorgten allerdings ausreichend flüssige Grundnahrungsmittel. Man soll ja viel trinken im Sommer! Und wer will schon Entenbrüstchen mit Feigenconfit an Hummerschaum im Mondenschein (abnehmend) artgerecht aus dem Sumpf gebeten und… ich schweife ab!

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Lebensmittel

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Durch die seltsamen Beschmückungstendenzen der Gartennachbarn und weil auf einmal fremde Limousinen an unserer Gartenflanke parkten, sah ich mich gezwungen, den Rasen zu fegen. Zu kehren quasi. Große Hausordnung zu machen! Es blieb bei den Bemühungen, weil…IMG_2897

Ach, es war schön! Die Freunde haben Essen mitgebracht und auch ohne Absprache gab es weder dreimal Kartoffelsalat noch fehlte irgendwem irgendwas. IMG_2853

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Es wurde nicht nur gefressen und gesoffen, nein, auch sportliche Herausforderungen bewältigt. Wie etwa Bezwingung des „Horrorparcours“, vielleicht auch bekannt aus einer Crossfit-Weltmeisterschaft oder ähnlichem…

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…oder Tischtennis nach Gehör. Bei nahezu vollständiger Dunkelheit.

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Abends saßen wir am Feuer, grillten „Marschmepper“ (der Blondino) an armdicken Ästen und…

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… die Kinder rannten mit Knicklichtern wie Riesenglühwürmchen durch den Garten.

Irgendwann im Dunkel fing der erste ABC-Schützen-Angehörige an, übriggebliebene (oder extra zu diesem Zwecke gebunkerte) Silvesterraketen in den Dresdner Augusthimmel zu böllern. Das ließen sich die anderen Nachbarn und ABC-Schützen-Angehörigen natürlich nicht zweimal sagen! Da war was los.

Da stand ich, hielt eine kurze Ansprache und teilte den Freunden mit, wir hätten ihnen zu Ehren da mal was vorbereitet und hofften, es würde gefallen. Es gefiel.

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Der nächste Morgen war freundlich und die Kinderchen und ich sumpften vor uns hin. Halb zehn weckte ich das bärtige Männchen. Der teilte mir dann auch beiläufig mit, dass er Freunde zum Brunch eingeladen habe. Zu uns. Heute. Um zehn. Also jetzt. Und ja, kann doch mal passieren, dass er vergisst, mir das mitzuteilen!

Ich tat das einzig Vernünftige: Ich rastete komplett aus!

Dann buchte ich die Freunde auf halb elf um und räumte alle Essensreste auf den Tisch. So gings. Es wurde dann auch ein wunderschöner fauler Freundessonntag. Mit rumliegen, im Pool plantschen, lesen, Tischtennis und faulenzen. Hauptsächlich faulenzen.

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Deshalb gibts auch kaum Fotos von dem Sonntag: Ich war mit Faulenzen total beschäftigt! Müsst ihr verstehen.

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Doppelbett. Gartenedition

Der Sommer bäumt sich heute noch mal kräftig auf, danach – unkt mein bärtiger Wetterfrosch- war´s das! Dann herbstelt es. Tschüss Sommer! Wir werden die Kartoffeln rausbuddeln und Kürbisse schnitzen, Lampionblumen auf Ketten fädeln und uns auf Teenachmittage mit Kuchen und heißem Holundersaft und Kerzenschein freuen.

Bis, ja, bis es dann soweit ist! Dann will ich garantiert den Sommer zurück. Und nöle über das nasskalte Wetter. Wenn mich dann einer fragt und will, dass ich „Sommer“ spezifiziere, würde ich sagen: So wie dieses Wochenende sechster bis siebter August. So soll er sein.

Das wäre ein Sommer nach meinem Geschmack!

 

Mehr Bloggers Wochenende in Bildern sammelt Susanne hier.

Erntefluch und Erntedank

„Hach, so ein Garten ist ja was Schönes!“.

Höre ich andauernd. Natürlich nur von Leuten, die keinen Garten haben! Oder von Rentnern mit Garten. Oder Rentnern ohne Garten, die aber mal einen hatten. Oder von Leuten, die meinen, einen Garten zu haben, aber in Wahrheit drei grüne Handtücher um ihr Eigenheim herum bepflanzen und hegen müssen…

Ja, So ein Gemüsegarten ist was tolles. Also in der Fantasie. Die eigene Familie mit selbst gezogenem Gemüse und Kräutlein versorgen zu können und wenn man die Freundin besucht, ach, da lustwandelt man vorher mal kurz durch die bunt wogende Blumenpracht im eigenen Garten und pflückt einen superschönen Gartenstrauß zusammen als Ode an die Natur und die Freundschaft zur Freundin. Von wegen!

Meine Blumenbeete sind alle mit Tieren befallen. Klebrige schwarze Läuse! Während ich diese inspiziere, krabbeln Armadas (Plural von Armada, also vielleicht auch Armaden, Maden mit Ar- vorne dran, was weiß denn ich, viele jedenfalls!) meine Beine und Arme hoch. Beißen mich. Einen Blumenstrauß pflücke ich nicht. Gut, in den kurzen Wochen, wo der Flieder blüht, pflücke ich Flieder. Und ich pflücke Forsythie an Ostern. Und eine Woche im Frühjahr ist auch ne gute Zeit für Pfingstrosen. Aber der Traum von Blumensträußen aus dem eigenen Garten ist schon mal ein Fail.

Gemüse. Hach ja. Ernten, erntefrisch genießen und so. Toll, oder? 90% Arbeit, 10% Ernten. Das ist die Wahrheit.

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10% des Gärtnerlebens besteht aus diesem Anblick

Wir haben ein Gewächshaus, das alle drei Tage gegossen werden muss und eigentlich wie ein Haustier ist, das Tomaten abwirft. Verreisen wir, muss da also jemand ran. Ebenso an den Wasserschlauch, wenn eine tagelange Dürre angesagt ist. Nach der Arbeit abends rammelste hin. Gießen. Hegen, Pflegen, hochbinden, Vergeilungstriebe abknipsen. Sowas.

Und der Ertrag? Nun ja. Die Gurken spinnen. Eigentlich immer! Erst knallen sie Früchte raus, als wöllten sie floratechnisch die Weltherrschaft an sich reißen und dann ist Ruhe im Schacht. Heißt, wir haben innerhalb dreier Wochen zwanzig Gurken geerntet und Gurkensalat, Schmorgurken, zu verschenkende Gurken und vergammelte Gurken im Angebot gehabt und nun trocknen unsere zwei Gurkenpflanzen müde vor sich hin. Spinnenbefall haben wir auch an denen. Wie in jedem Jahr. Hässliche weiße Netze. Klebrig. Eklig.

Sollzustand

Kartoffelacker Sollzustand

Istzustand

Kartoffelacker Istzustand

Tomaten stehen da auch rum. Eine der vier Pflanzensorten schmeckt sogar. Aber die Schnecken finden das auch. Ich will nicht von Schnecken angeschlabbertes Gemüse essen!

Die Schnecken sind auch überall. Ü-ber-all! Neulich habe ich einen groben Garten-Anfängerfehler begangen: Ich bin mit nackten Füßen in meine Gummistiefel geschlüpft. Tja, sagen wir mal so: Ich war danach wach! Sehr! Denn ich schlupfte barzehig mittig in eine Nacktschneckenclique hinein.

Jetzt haben wir Zucchinischwemme. Was macht man damit? Zucchinikuchen, Zucchinibrot, Zucchinipuffer? Kann man. Mein Tipp für die armdicken Zucchinis ist, sie nach diesem Rezept hier zu allerfeinstem Relish zu verarbeiten und im Herbst aufzuschlabbern oder zu verschenken und tosenden Applaus dafür einzufahren! (Wenn ihr dem Link folgt seht ihr, dass ich bereits 2014 frenetisch begeistert bei diesem Blog kommentiert habe und schwöre, das Zeug ist ein echtes Rauschmittel! Unbedingt probieren! Und auch Antje´s ganzen Blog lesen an der Stelle, wenn ihr schon mal dorthin surft.).IMG_2701

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Außerdem liebe ich Zucchini als Antipasta. In daumendicke Scheiben schneiden und mit Olivenöl, Kräuter der Provence und Salz/ Pfeffer einreiben. Scharf anbraten auf einer Seite, wenden. Dann auf jede Zucchinischeibe je eine Scheibe Parmesan legen. Deckel auf die Pfanne, ausschalten, stehen lassen. Schmeckt traumhaft! Und zwar am besten lauwarm.

Oder mariniertes Gemüse mit Zucchini. Die Dinger nebst Champignons und Zwiebeln und Knoblauch (wer mag) anbraten, in eine Schüssel umschütten. Olivenöl, eine kräftige Prise Zucker, Salz, Pfeffer, je ein Zweig Rosmarin und Thymian dazu. Wer mag noch einen kleinen Schuss Weißweinessig. Einen Tag durchziehen lassen, fertig! Warum es für beides keine Fotos gibt? Nun, ratet mal.

Beerensträucher sind wirklich was Schönes! Wir haben schwarze, rote, weiße Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Himbeeren. Mit den beiden letzteren habe ich überhaupt keine Arbeit. Da stehen meine drei Jungs artig davor und ernten die direkt in ihre Münder. Die anderen werden alle zur selben Zeit reif und da heißt es schnell sein und vierzig Kilo Gelierzucker und zweihundert leere Marmeladengläser vorrätig zu haben. In diesem Jahr habe ich die Beeren erst in Gefrierbeutel geerntet und gedacht, ich froste das und koch das ein, wenn ich irgendwann mal Lust und Zeit habe! Aber nee, der Frost ist noch voller Rhabarber, bei dem ich mit der selben Denke an die Ernte rangegangen bin…

Also kochen.IMG_2671

Wäre ein super Instagramfoto, nicht wahr? Wow! Weiße Johannisbeeren. Aber die sehen als Solo-Gelee aus wie fest gewordenes Bier. Nä! Also werden sie zusammen mit den Stachelbeeren zerkocht.IMG_2673

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Am Ende kommt auch nur wieder eine rote Marmelade raus und ich stelle die nächsten acht Gläser mit irgendeiner roten Marmelade in den Keller zu den anderen vierhundert Kollegen. Ich habe noch Holunder von 2014 und 2013. Johannisbeere von 2013 fortfolgende, Pflaume mit Zimt, Pflaume mit Kardamom, Kiwi mit Dings und Quitte mit Das… ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich da unten in diesem Keller noch habe. Und es kommt ständig was neues dazu! Kein Mensch kann so viel Marmelade essen.

Obstbäume sind doch aber was Schönes, oder? Nein. Ich habe einen Pflaumenbaum, einen Apfelbaum und zwei Kirschen. Entweder tragen die Bäume gar nicht oder sie tragen und wecken wilde Hoffnungen in mir, nur um im entscheidenden Erntemoment zu sagen „Püh!“, und alles abzuwerfen kurz vor Reife. Oder – im Falle der Kirschbäume – wunderprächtige Früchte zu produzieren, die alle, alle, alle von Maden befallen sind (nein, ich will mir auch mit Maden nicht mein Obst teilen). Und dann hängen auch noch zwei bis zehn Kilo in schwindelerregender Höhe rum, die sowieso kein Mensch ernten kann! Und dann fängt der Spaß erst an. Wie also sieht das aus? Nun ja, die Wiese ist voller modrigem Fallobst, das weggerecht werden muss, weil es sonst Wespen, Ameisen und noch mehr Viechzeug anlockt. Also außer gießen auch noch rechen jeden zweiten Abend. Nach der Arbeit. Und der Kinderbetreuung. Schaffen wir nicht. Wir haben modriges Obst und surrende Wespen.

Kinder sind auch ein gutes Stichwort.

Kinder lieben Gärten! Oder? Ja, doch. Da kann man so viel entdecken. Wasserfässer, aus dem Boden ragende Stromleitungen, Rasenmäher, Unkrautex in Flaschen mit Schraubverschluss (Wie geht das denn auf? Ach so geht das auf!), Rattengift (Oh, rosa! Wie schön! Wie schmeckt das denn?). Damit wir überhaupt mal in Ruhe irgendwas machen können, haben wir dem Kleinkind gestattet, mit einer Schaufel das eine Erdbeer- und Tomatenbeet umzugraben. Er macht das auch geflissentlich und leider sehr engagiert. Er trägt also sukzessive die Erde und Erdbeerpflänzchen ab um sie über dem Kartoffelacker auszuschütten. Eine große Hilfe! Nur fürs Protokoll, nein, Erdbeeren haben wir auch keine. Die wurden von den Igeln oder Eidechsen oder Schnecken abgefressen. Und, na klar, dem Kind ausgebuddelt.

Wer weiß, vielleicht kommen sie dann im nächsten Jahr auf dem Kartoffelacker wieder? Im nächsten Jahr. Was wird dann mit dem Garten im nächsten Jahr? Wer wird sich über die Unkrautmassen aufregen? Und über die Schnecken? Die Viecher an den Blumen und die viele Arbeit?

Mittlerweile kenne ich tatsächlich mehrere Familien, die sich genauso blauäugig wie wir in einen Gartentraum gestürzt haben, und diesen mittlerweile wieder beerdigt haben. Ihren Garten abgegeben. Und ich verstehe sie! Es macht Scheiße viel Arbeit. Echt jetzt. Und da reden wir noch nicht mal über die Wartungsarbeiten an einem Haus, wenn denn eines draufsteht. Über Wasserrohrbrüche, volle Klärgruben, Marderschäden oder ähnliches. Zwei Berufstätige mit Kindern, Kegeln und einem Schrebergarten? Gibts, aber kannst du dir eigentlich weitere Hobbies klemmen.

Und wir haben doch auch noch Hobbies! Wir haben eigentlich zu wenig Zeit für diesen Garten! Und, zum Glück, suchen und finden wir ja nun ein Haus mit grünem Handtuch drumherum, das sich leicht pflegen lässt. Wo man nicht erst nach der Arbeit ins Auto steigen muss um irgendwohin zu fahren und zu gießen. Nein, man ist ja da! Zu Hause. Auch das bisschen Unkraut zuppeln kann man sich gut einteilen. Das wird ganz schön. Ganz schön wird das. Ganz schön wehmütig vor allem… Er wird mir fehlen, der blöde Drecksgarten. Der doofe. Deshalb muss ich noch ein paar Mal schreiben, wie blöd der Garten ist. Damit er mir nicht so dolle fehlt. Wenn ich dann in meinem schönen Haus mit dem pflegeleichten Handtuchrasen drumherum sitze und gekaufte Gurken ohne Spinnweben kleinschneide. Deshalb.

Zum Schluss habe ich noch einen Garten-Hack für euch. Klingt seltsam, funktioniert aber! Einfach einen Schwapps warmes Wasser und Lieblingsschaumbad in die Gummistiefel schütten (nachdem ihr eventuell die Schnecken ausgeschüttet habt) und dann ab mit den nackschen Füßen rein und ins Beet zum Unkraut zuppeln. Das hilft gegen die furchtbar schwarzen Gartenfüße, die so schwer sauber zu schrubben sind und ihr macht dabei direkt ein Fußbad. Es sei denn, ihr habt keinen Garten. Dann braucht ihr auch kein Seifenwasser in eure Gummistiefel kippen! Aber vielleicht schafft ihr euch ja irgendwann einen Garten an? So ein Garten ist doch was Schönes. Und auch für die Kinder!

😀

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Gartenidylle 2016

Gartenidylle 2016

Der Garten und wir ist ja eine lange Geschichte voller Plackerei und Schund. Und Träumen. Träumen, die wie die morschen Wasserrohre zerplatzten.

Wer viel Zeit hat und weder Freunde noch Verpflichtungen im Haushalt, kann sich ja hier in dieser Textsammlung der vergangen Jahre anlesen, was bisher geschah.

Auch das diesjährige Gartenjahr begann so schön wie alle anderen bisher: Ein geplatztes Rohr im Schuppen und ein Wasserschaden im Haus.

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Der Bärtige hat daraufhin ein wenig an der Tapete gezuppelt und da krachte die aufgeweichte Decke runter und mit ihr ein Haufen Exkremente und mit Urin durchweichte Füllwatte. Auf den Mann. Zack!

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Wir hatten offensichtlich den Winter über einen Marder als Untermieter im Dach. Der Mann hatte Laune. Und Exkremente auf den Klamotten. Er hat sich dann noch mit einem Forsythia angelegt und so endete sein Tag in der Notaufnahme der Augenklinik. Und ich sag noch: Leg dich nicht mit dem Garten an! Aber nein.

Eine Woche später war es noch immer nicht vorbei, denn wir sahen, dass am rückwärtigen Teil des Hauses ein ausgefressenes Loch war, da wo einst ein Halogenstrahler prangte. Im ersten Schreck dachten wir, der Marder sei zurück! Aber da er ja unmöglich vom Boden unters Dach springen und dabei ein Eingangsloch fressen konnte, war die Wahrheit eine andere, allerdings nicht minder verstörende: Der Eindringling saß die ganze Zeit, während wir sauber gemacht haben und den Spalt im Dach, der ihm als Eingang gedient hatte, verschlossen, in unserem Haus. Unter unserem Dach. Und hat gewartet! Als wir weg waren, hat er dann offensichtlich die Aussparung von dem Strahler ausgefressen um zu flüchten.

Ich meine, zum Glück! Da war ja immerhin ein Riesenloch, das ins Hausinnere führte! Er hätte es sich ja auch auf unserer Couch bequem machen können für die nächste Zeit. Oder im Kinderbett!

Wir haben eine blaue Mülltüt in das Loch gestopft. Es also repariert. Das Loch im Haus ist noch immer da...

Wir haben eine blaue Mülltüte in das Loch gestopft. Es also quasi fachmännisch repariert. Das Loch im Haus ist allerdings immer noch da…

Ein Scheißendreck mit diesem Garten…

Allerdings ist es wohl ziemlich sicher, dass das unser letztes Gartenjahr dort sein wird. Ja, wir werden umziehen. Und das wird dann ein Objekt mit angeflanschtem Garten sein. Aus diesem Grund wird der Chaosgarten nach dieser Saison verkauft werden.

Und seit das so ziemlich sicher ist, hat sich bei mir ein Paradigmenwechsel vollzogen. Konnte ich die letzten Jahre nur Arbeit und unfertige Träume sehen in diesem Stück Land, so sind es nun in diesem Gartenjahr eher zärtliche Gefühle, die mich damit verbinden.

Diesen Garten hatte die Oma des Mannes gepachtet nach´m Krieg und wir sind die dritte bärtige Generation hier. Schon zweimal bin ich mit dickem Kugelbauch über das Gras geschlurft, meinte schon zweimal, ich würde hochschwanger im Auto während der Anfahrt über die Buckelpiste entbinden. Habe meine beiden Kinder in dem Sandkasten spielen gesehen, in dem schon der Bärtige als Kind gebuddelt hat.

IMG_1921Und so bin ich ein wenig wehmütig und sehe in diesem Jahr zum ersten Mal nicht die ganze Arbeit, sondern wie schön es hier eigentlich ist!

Und ich freue mich auf dieses Gartenjahr und auf ganz viel Besuch!

Ich freue mich darauf, dass bald die Pfingstrosen aufplatzen, dann kommt der Rhabarber. Irgendwelche blauen und gelben Liliengewächse blühen auch schon. Im Sommer kommen die Stockrosen, Johannisbeeren, Jostabeeren, Brombeeren und Himbeeren. Wein. Tomaten, Gurken, Zucchini und jede Menge Kartoffeln, die uns bis in den Winter satt machen werden. Ich werde zum letzten Mal armeweise Lavendel ernten und in Sträußen zum Trocknen im Haus aufhängen.

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IMG_1969Ich werde Tee aus einer Flohmarktkanne trinken auf der Terasse und lesend auf dem Liegestuhl liegen während die Jungs im Pool planschen.

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Freue mich daran, dass ich bei offener Tür duschen kann und nur eine Zuckerhutfichte schaut mir dabei zu.

IMG_1902Wenn ich das Wohnzimmer betrete, freue ich mich immer unbändig, dass mein heißgeliebter alter Esstisch, der nicht mehr in unsere Wohnung gepasst hat, hier einen Alterssitz gefunden hat und ach, die Stühle! Wisst ihr noch? Die Stühle habe ich in meinem ersten Gartenjahr hier aufgearbeitet und gepolstert.

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Für kleine Kinder ist so ein Stück Garten toll! Man kann Ameisen und Eidechsen beobachten oder eine Fliege auf dem Rhabarber.

IMG_1911Man kann im Sand spielen, schaukeln, Bälle in der Gegend rumkicken, mit Wasser rummatschen oder Blümchen pflücken. Und es gibt doch nichts aufregenders als ein Werkzeugschuppen!

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Und wenn man sich dann müde gespielt hat, isst man im Schatten Melone oder Eierkuchen und lässt sich in die Kuschelhöhle unterm Dach bringen.

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Und Mama und Papa sind auch nicht weit, die haben ihre Höhle gleich nebenan. IMG_1894

… Ach warte, nur der Papa schläft mit. Die Mama steht ja im Feld und buddelt irgendwas ein oder aus. Natürlich sieht die furchtbar sexy aus mit wehendem Haar, Strohhut und geblümtem Sommerkleid.

In etwa so:

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Erntedank

Erntedank

Das Gartenjahr neigt sich dem Ende… und ich quatsche schon wie ein altes Weib!

Wer die Gartenposts vom letzten Jahr gelesen hat, konnte sich herzlich über mich und meine Versuche amüsieren, einen „Familienlandsitz“ auf diesem von Scherben übersäten, zugewuchertem Stückchen Pachtland zu schaffen. Dieses Jahr hatte ich zumindest ansatzweise das Gefühl, dass es (ganz anders zwar als erträumt) schon mal in die anvisierte Richtung ging.

Also zumindest kann ich behaupten, dass ich die Zeit von Frühjahr bis Spätsommer eigentlich komplett im Urlaubsfeeling verbracht habe. Bevor Neid entsteht, ich meine den Teil mit Ein- und Auspacken. Also Freitags sechs Ikea-Beutel voller Klamotten und vier Säcke und Kisten mit Lebensmittel in den Kombi stopfen und am Sonntag das Ganze retour. Wobei mir immer noch nicht klar ist, wieso die Menge stets stark variierte! Also entweder schleppten wir zehn Säcke in den Garten und nur sechs zurück oder umgekehrt. Das muss an der doppelten Haushaltsführung liegen. Die sorgte auch dafür, dass meine kläglichen hausfraulichen Bemühungen jede Woche erneut damit belohnt wurden, dass ich, nachdem ich eine Behausung geputzt hatte in die andere fuhr und von Spinnweben und Staub und Dreck begrüßt wurde. Irgendwie immer. Auch befanden sich regelmäßig Dinge des Alltagsgebrauchs stets in der jeweils anderen Hütte. Soll heißen, es gab überproportional hohe Leerfahrten zwischen den beiden Lokalitäten, um Ladekabel, Nuckel, Eheringe und dergleichen nachzuholen.

Wirklich schön ist allerdings das Ernten, als Belohnung für die ganze Krauterei und das im Sommer tägliche Geschleppe von vierhundert Litern Wasser in Gießkannen.

Und irgendwas gabs auch immer.IMG_2483

Kaum war der Flieder verblüht, konnten wir Rhabarber ernten. Er bildet phallische Blütenstände aus, die sich als Geburtstagsblumen nur bedingt eignen…IMG_2480

Hier in der Tarte-Version zusammen mit Nektarinen und einem Guss aus 100g geschmolzener Butter, 150g Mehl, Backpulver, 150g Zucker, einer Prise Salz und 250ml Milch. Vorm Backen mit Hagelzucker bestreuen und ca. 45Min backen (Stäbchenprobe).IMG_2669

Nach dem Rhabarber kamen die Beeren. Also die frühen wie Jostabeeren, Johannis- und Stachelbeeren.IMG_3042

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IMG_3108Dann kamen (und kommen immer noch) Tomaten, Gurken, Zucchini und Wurzelgemüse. IMG_1418 IMG_3496-1

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IMG_3493Was macht man mit dem ganzen Zucchini? Chutney zum Beispiel. Ich liebe den auch als Pastasauce mit Schalotten, Sahne und Estragon. Oder als Antipasti (Variante 1: geschmort mit Champignons und Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Rosmarin, Thymian. 1El Zucker rein und Essig und dann erkalten lassen. Variante zwei: Mit Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence einreiben und in der Pfanne anbraten. Eine Scheibe Parmigiano auf jede Scheibe legen, Herd aus, Deckel auf Pfanne und schmelzen lassen.).IMG_3049

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IMG_3428Der Wein ist in diesem Jahr nichts geworden und die Pflaumen sind voller Maden. Die Äpfel sauer. Aber das gibt noch ein schönes Apfelmus! Ich mag es am liebsten mit Zimt und Rosinen gekocht oder mit Cranberries und Vanille.IMG_3463Ende August stehen meine Jungs eigentlich den ganzen Tag zwischen den Himbeer- und Brombeersträuchern. Die werden direkt in den Mund geerntet.

Und dann: Die Kartoffeln. Ich liebe das! Kartoffeln ernten ist wie Überraschungseier basteln. Für mich. Ich ernte die auch immer mit den Händen, weil ich mich so freue, wenn ich die Knollen in der Erde ertaste!

Das ist auch was Hübsches für Städterkinder. Einfach im nächsten Jahr eine angetriebene Kartoffel halbieren und in einen großen Topf mit Erde setzen und ordentlich bedecken mit Erde. Beim Wachsen zusehen und wenn das Grün im August abgestorben ist, rausziehen und die Kartoffelkinder bergen.  IMG_3443

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Im September und Oktober freue ich mich auf Kürbisse. Weniger auf die kühlen, feuchten Abende und das Bäumeverschneiden, Umgraben, das Winter-fest-machen. Aber dafür auf abendliche Feuerchen und alberne Familienselfies mit Mütze und Schal.IMG_1454

Beispielbild eines albernes und unvorteilhaftes Familienselfies am Feuer (Archivbild von 2012)

Beispiel eines albernen und unvorteilhaften Familienselfies am Feuer (Archivbild von 2012)

Mauerreste

Mauerreste

Im vergangenen Sommer hat der Beste unter enormem körperlichen Einsatz und mit Zuhilfenahme des seinerseits besten Freundes und allerlei isotonischer Getränkeunterstützung das Hochbeet von Oma und Opa abgetragen. Wir waren uns sicher, es gibt nichts Hässlicheres als so ein olles Hochbeet!

Die blöden Steine, die wir nun nicht mehr benötigten, hatten wir faulerweise als Mahnmal an die innerdeutsche Mauer entlang unseres Zaunes aufgeschichtet. Vorbeilaufende Passanten befanden wohl, die „Mauer müsse weg!“, und taten das ihrige dazu bei (ebenfalls unter beachtenswertem körperlichen Einsatz, galt es doch, erst den Zaun zu bezwingen).

Mit dem Rest der Wackersteine haben der Mann mit Bart und ich gestern im schwindenden Tageslicht ein gemeinsames Projekt begonnen (Nein, das ist kein Hochbeet! Hochbeete sind doch hässlich. Das ist eine Kräuterspirale, das sieht man doch!).

Gut, die Erde war dann alle. So sieht es jetzt also aus.

Dinge, die andere Leute über unser gartenarchitektonisches Projekt sagen werden, sind möglicherweise:

„Das ist aber keine Spirale!“

„Wer von euch hatte diese interessante Idee?“

„Ich kann den expressionistischen Gedanken sehen…“

„Ist das mit der Form so gewollt?“

„Hat man jetzt wieder Hochbeete?“

„Ist das schon fertig?“

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Garten- #wib

Garten- #wib

Ich #wib-be heute mal durch den Garten.

Ich war am Samstag das erste mal wirklich alleine dort! Ich saß inmitten Blätterrauschen und Vögelpiepen und vergaß beinahe, dass ich mich noch in der Stadt befinde. Die Bemme hat auch gleich viel besser geschmeckt.IMG_2735

Es sieht schon aus, als wäre es meins: Überall steht und hängt Zeugs rum. Fertig ist hier nichts, aber voll! Voll Krims vor allem…IMG_2739

IMG_2741…Wenn ich Nägel finden würde. Oder die Bohrmaschine! Und mich entscheiden könnte, was an die Wand soll!

Dieses Schmuckstück habe ich beim Trödel gefunden und der Mann war fuchsig und hat gesagt, es könne nur einer bleiben! Er oder der Tisch! Ich habe selbstverständlich höflich gefragt, ob er Hilfe bräuchte beim Packen. Der Mann (Sie sind erwartungsgemäß beide noch da und ignorieren sich gegenseitig.).IMG_2766

IMG_2738Küche (Ausschnitt, also der Ausschnitt mit der höchsten Krimskramsdichte)

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Sieht abenteuerlich aus, ist es auch: Der Treppenaufgang unters Dach. Der Bärtige hat am vergangenen Wochenende die zweite Seite ausgebaut und unter gigantischen Flüchen (beispielsweise: „Diese Furzkrampe soll der Blitz beim Scheißen treffen!“) folgendes Ergebnis erzielt:

IMG_2743Da kann jetzt eine Hamsterfamilie übernachten. Oder zwei von uns Leuten. Mit herunterhängenden Beinen. Wir werden mal sehen…

Die andere Seite der Treppe sieht so aus:IMG_2744Ich glaube, wir haben bald einen Familienschlafbereich, wenn auch einen mit halsbrecherischen Auf- und Abgang.

Draußen siehts vergleichsweise langweilig aus:IMG_2736

IMG_2737Es wächst alles, niemand ist überraschter als ich! Ich muss jetzt mal ein bisschen mit Pflanzencontent um mich schmeißen…IMG_2759

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IMG_2750Bilder meiner spektakulären Brennessel-Zucht:

IMG_2752Das hier ist kein Unkraut, das muss so! Wird noch was… hoffe ich.

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IMG_2748Ich habe alle Fässer und Außensteckdosen mit „Kindersicherungen“ verrammelt. Bis zur Unbenutzbarkeit 🙂IMG_2756

IMG_2767Am schönsten finde ich die olle Tür vom Schuppen (inklusive Spinnweben):IMG_2763… und das Außenwaschbecken, das sich der Wein unter den Nagel gerissen haben wird am Ende des Sommers:IMG_2762

IMG_2747Am Sonntag waren wir wieder alle vier dort. War dann nix mit Ruhe und die Vögel haben sich auch ängstlich verzogen, aber das ist mein liebstes Gartenpflänzchen (von hinten):IMG_2782Das war mein Wochenende in Bildern (#wib) mit der Sondersendung „Du und Dein Garten“. Hier kommt noch ein Selfie der spießigen Gärtnerin im Spiegel vor oberspießigen Petunien in -ja wirklich- einem Plastebalkonkasten. Ach, dann lacht doch! IMG_2761

Mehr Wochenendenbilder gibts bei Susanne von geborgen wachsen.