Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

… Rike Drust!

Es ist wirklich längst an der Zeit, mal wieder Blümchen zu verschenken. Es gibt da draußen so viele tolle Elternblogs, dass ich gar nicht beantworten kann, warum ich das so lange nicht gemacht habe.

Die Schneeglöckchenfaust habe ich bereits vor mehreren Wochen fotografiert, als ich diesen Artikel begann zu schreiben. Ich finde, dieser „Blumenstrauß“ passt ganz hervorragend zu der Person, für die er gedacht ist. Einer erwachsenen Person, die sich zum Beispiel diebisch freut, wenn sie ein totes Insekt findet und dann heimlich die fleischfressende Pflanze der Kinder damit füttert. Einer Erziehungsberechtigten, die die Kacka-Pupsi-Sprüche ihrer Kinder in Kreuzstich auf Stöffchen verewigt und an die Wand tackert. Einer Frau, die mit ihren Büchern so vielen Müttern Mut macht und mit ihren Blogposts Leute zum Lachen, Nachdenken und Nachlesen bringt. Einer Bloggerin, deren Leidenschaft Kinderbücher sind und die mit ihrem Instagram-Account Kinstabuch tatsächlich eine qualifizierte Kaufberatung und Leseempfehlung für wirklich gute Kinderbücher bietet. Und der man dabei sofort glaubt, dass sie selbst diese Bücher liest und liebt!

Rike.

Sie schreibt außerdem ganz und gar wundervoll auf dem Blog infemme über alle Themen, die ihr in den Lockenkopf kommen und Rikes Facebookaccount Muttergefühle ist tatsächlich besser als jede Jesper-Juul-Kummerkastenhotline. Apropos. Der hochgeschätzte Christian vom Familienbetrieb bezeichnete sie mal – ich zitiere – als „volltätowierten Jesper Juul mit Brüsten“ und ich weiß noch, dass ich damals dachte, der Herr Juul könne froh sein, mit Rike verglichen zu werden! Ganz ehrlich und voll ernst gemeint.

Seit dem ersten Band der Muttergefühle bietet sie mit ihren Büchern und dem gleichnamigen Facebookaccount eine Plattform für elterliche Hilferufe, Erziehungsdebakel und Trost in allen mütterlichen Lebenslagen. Ohne „So macht man das“ und „Du musst“, dafür mit ganz viel Herz und Augenzwinkern. Als ich ihr zum Beispiel mal schrieb, dass ich den Sohn über den vollbesetzten Spielplatz jagen musste, während der a) deutlich schneller war als ich und b) mich laut vor allen anderen Müttern als „hässliche Gans“ beschimpfte und ich drauf und dran sei, hier alles hinzuschmeißen, schrieb sie zurück: „Aber du bist doch nicht hässlich!“. Mit Herz und Smiley hintendran. So eine ist das.

Eine, die als seriöse Werbetexterin sogar international mit Auszeichnungen behangen wird und sich dennoch niemals scheut, sich in ihren Geschichten, Blogposts und in echt voll „echt“ zu zeigen. Ungestellt, ungestelzt, unprätentiös und unaufgesetzt. Jemand, den man super gern als Freundin hätte.

Nimm diese Schneeglöckchen und hab Dank, Rike, für alle deine Worte! ❤

~

*Muttergefühle. Gesamtausgabe ist in meinen von Runzeln umrahmten Augen so etwas wie die Bibel für Frischeltern. Wenn ihr euch also in der Lage wiederfindet, ein Geschenk zur Geburt eines neuen Menschen auszusuchen – fertig! Dieses Buch ist immer ein Volltreffer, glaubt mir! Und wenn ihr es bereits verschenkt habt und ein zweiter Mensch macht sich in der Familie auf den Weg – Hurra! *Muttergefühle. zwei ist bereits auf dem Markt. Durch die thematische Gliederung kann man auch gut darin zu bestimmten Themen nachlesen, was ich auch täte, wenn ich Band zwei nicht aktuell verliehen hätte. Und offensichtlich will es der Borger mir auch nicht zurückgeben! Franzi, Anne, wer von euch hat es?! 🙂

 

 

*affiliate links

 

 


 

Meine Blumen für…

Ich liege im Bett und scrolle mich durch die Leseempfehlungen bei Bloglovin´. Rezepte, Restaurationsanleitungen für Gesicht und Möbel, Nähen, Häkeln, Stricken.

„Ich wäre gern noch geblieben“, eine Überschrift hält mein Auge fest und ich denke, ach guck, ein Reisebericht vielleicht! Ich erkenne die Frau auf dem Foto als die Jessica von schoenstricken und denke im ersten Moment nur, dass sie sehr jung wirkt auf dem Foto…

„…Danke für all die Liebe…“. Immer wieder lese ich den kleinen Text, unfähig zu begreifen, was dort steht.

IMG_1592

Das Leben ist nicht fair und das Schicksal ein mieser Verräter.

Du hast mich so oft inspiriert. Die schlichte Kissenhülle, ein Untersetzer mit Lederschlaufe. Coole Ideen für Leute ohne Häkeldiplom und fernab von jeder Piefigkeit, die Handarbeiten gern nachgesagt wird, konnte man bei dir finden.

Krankheiten machen nicht halt vor jungen Frauen. Vor Müttern mit kleinen Kindern. Vor Bloggern. All das warst du, bist du.

Auf dem Blog lachst du noch immer, begrüßt du mich fröhlich. Und auf so vielen Seiten dein strahlendes Gesicht!  Oft mit einer farbenfrohen Mütze, die ich für eine Attitüde hielt. Ich habe beim Lesen nicht geahnt, wie sehr du fernab der Tastatur gekämpft hast.

Ich habe es nicht gewusst. Ich habe nicht gewusst, dass ich keine Zeit haben werde, danke zu sagen. Dass JETZT stets der beste Augenblick gewesen wäre, einen netten Gruß zu hinterlassen, um dir zu sagen, wie viel Freude du mir machst mit dem was du machst. Ich habe es dir nie geschrieben.

Wann habe ich das letzte Mal meine Blümchen verschenkt? Warum ist das so lange her? Weil ich mit mir selbst beschäftigt war? Weil ich mich zu sehr um mich, die meinen und meinen Mikrokosmos gedreht habe?

Ich habe dir ein Blümchen gehäkelt. Also ich habe es versucht. Vermutlich wirst du über das Ergebnis schallend lachen und dieser Gedanke gefällt mir.

Jessica, du wirst hier fehlen. Auch mir. ❤

IMG_1589

 

 

 

 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Wisst ihr, dieser Fliederduft hat schon was Magisches… ich möchte mich am liebsten damit abreiben! Oder ihn mir in alle Hosentaschen stecken. Aber nein, der gehört jetzt nicht mehr mir! Ich verschenke ihn.

Meine Idee hinter dem Blumen-Verschenken ist ja zum Einen, jemandem Danke zu sagen, weil er mir ein Lesevergnügen bereitet. Zum anderen hoffe ich, euch mit dieser kleinen wachsenden Sammlung auch mal den einen oder anderen lesenswerten Blog vorzustellen, den ihr möglicherweise noch nicht kennt.

Vor ein paar Tagen bin ich über den Blog „Sandkuchen-Geschichten“ gestolpert. Und hängengeblieben! Ich hab alles gelesen. Und sehr gelacht zum Beispiel bei der Geschichte von dem Sohn mit der Sabberschnute oder auch über das Portät. Geht doch mal vorbei, sagt einen lieben Gruß und amüsiert euch!

Danke, Verena, für die köstliche Unterhaltung! Ich freue mich auf mehr. Und hier, dieser selbstgeklaute Flieder ist jetzt deiner!

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Es ist mal wieder an der Zeit, Blümchen zu verschenken.

Das sind diesmal zwei Blumensträuße auf dem Foto und das hat auch seine Richtigkeit (Besser wäre es gewesen, ich hätte zwei identische gehabt oder wenigstens zwei Sträuße mit den exakt gleichen Blumen. Aber man muss halt mit dem arbeiten, was so rumsteht.).

Bei jeder meiner Schwangerschaften gab es mindestens einen Moment, an dem ich naiv, grenzdebil grinsend und meinen Bauch streichelnd vor mich hinflötete: „Ach, Zwillinge wären auch schön!“. Ha! Als ob ich über eine neue Wandfarbe für die Küche sinnieren würde: „Mocca wäre aber auch schön!“. Mittlerweile bin ich schlauer. Und demütig. Zwillingsmütter sind die Chuck Norris-e unter uns Müttern. Daran besteht nicht der geringste Zweifel!

Stell dir doch mal folgende Situation vor: Du hast dir das Schlüsselbein gebrochen und wirst mit den Kindern an einem Zielort erwartet (sagen wir mal, beim Babyschwimmen). Da stehst du neben deinem Auto mit dem einen benutzbaren Arm der dir geblieben ist, auf der Rückbank zwei Maxi Cosis und eine Reisetasche mit dem Nötigsten. Vom Parkplatz bis zum Eingang sind es fünfzig Meter. Was machst du? Und nein, du hast keinen Telefonjoker, um McGyver anzurufen. Heulen wäre eine Option, das stimmt. Das ist mir auch als erstes eingefallen…

Und diese Situation ist keineswegs abstrakt, wie du bei Kerstin auf dem Blog nachlesen kannst. „Chapeau!“ kann man dazu nur sagen.

Und was machst du, wenn du den Jackpot knackst und das zweite Kind ein Doppelsparpaket ist und du auf einmal kinderreich? Und die Wohnung zum Indoorspielplatz wird und Dompteurskünste von dir gefordert werden? Dann kann dir nur noch Mara helfen! Ihre Erziehungstipps einer Profimutter sollten in jedem Geburtsvorbereitungskurs Thema sein. Der Rest auch. Also alles.

Falls mir jemals der bei der Evolution bestellte dritte Arm wachsen sollte, werde ich ihn mir ausreißen und den beiden stellvertretend überlassen für alle Zwillingsmoms. ❤

 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Ich habe lange keine Blümchen mehr verschenkt. Das liegt daran, dass alles, was zur Verschönerung der Behausung dienen könnte, schnurstraks von dem Krabbelkind beseitigt wird. Zerstört, angefressen, versteckt in Schiebern oder hinter Schranktüren. Sowas eben. Der scheint irgendwie mit Elasti-Girl verwandt zu sein, denn wirklich überall kommt der ran!

Nun gut, auf diesen Schrank komme noch nicht mal ich. Hier sind die Blumen sicher (einstweilen).

Andrea Harmonika hätte wirklich mehr als Schrankblumen verdient, aber die Situation gibt mehr jetzt einfach nicht her. Wer diesen Blog tatsächlich noch nicht kennen sollte, hinsurfen! Ausdrucken, binden, auf den Nachttisch legen. „Unterhaltung auf mittlerem Niveau“ ist die Tiefstapelei des Jahrzehnts und spricht für den Witz und die Bescheidenheit der Autorin. Gegen die Beiträge dieser wunderbaren Schreiberfrau sind meine eigenen Ergüsse so originell wie der Beipackzettel einer Hämorrhoidensalbe.

Dieser Blog sollte auf gar keinen Fall auf der Leseliste kultivierter Menschen fehlen. Und alle anderen können sicher auch noch was lernen!

 

 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Diese Blumen sind für das Schneewittchen. Ja, das aus dem Märchen. Sie lebt inkognito unter den Mama Bloggern. Ihr wisst schon, schwarzes Haar, wunderschön. Aber dass sie es wirklich ist, beweisen andere Dinge: Zum einen wohnt sie hinter irgendwelchen Bergen auf dem „Mount Washmore“ und sie muss sieben Zwerge um sich haben, die ihr bei all dem helfen, was sie so nebenbei zu den drei Kinderlein und dem bisschen Haushalt so hinbekommt. Familienfreundlich ist der bescheidene Name dieses wunderbaren Blogs, und San der AKA-Name vom Schneewittchen. Von ihren Deko-Ideen klauen vermutlich sämtliche Interiorzeitschriften. Sie bäckt nicht nur, sie kreiert Kuchenträume! Kindergeburtstagseinladungen, Bastelideen, nähen, die Welt verbessern… all das und noch viel mehr. Wie? Ich habe keine Ahnung! Die sieben Zwerge als Haushalthilfen wäre mein Tipp. Und dabei, ach, wie nett. So hinreißend herzlich, dass einem warm vorm Bildschirm wird! Und irgendwann schreibt bestimmt ein Germanistikstudent über die San-ige Schreibweise seine Diplomarbeit. So einzigartig ist die!

San, Du San of my life, dass ich einmal Blumen zum Abschied verschenken würde, hätte ich nie gedacht. Es fällt mir schwer und ich fühle mich schwermütig. Und doch, unbedingt wollte ich das hier jetzt noch machen. Und ich hoffe, Deine Seite bleibt noch ein bischen online, damit wir alle noch ein wenig in den Genuss Deiner wundervollen San-igen Sachen kommen (Alles gelöscht?! Sache ma, Frollein, bei dir piepts wo oder was?! Wo issen das Gelumpe hinne? Das kannste ni machn! Ni in äscht jetze! Nu is aber ma gudd. Mache das wieder herzu, aber dalli! …Bitte!).

Ich werde Dich sehr vermissen und wünsche Dir ein Leben voller Liebe, Zwerge, schimmliger Prinzen und Torte! Und Gelächter! Und besuch mich doch ab und an. Machs gut, liebe San ❤ und hab vielen Dank für tausend Stunden feinster Unterhaltung.

PS. Es gibt immer einen Weg zurück, die Tür ist nur angelehnt 😉

 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Wenn mich heute eine Freundin oder Nachbarin anspräche und sagen würde: „Du, ich finde das alles toll mit der Muttibloggerei und so vielschichtig! Und die vielen interessanten Frauen! Aber ehrlich, ich weiß gar nicht, wann ich das alles lesen soll?!“, dann würde ich vermutlich nicken. Geht mir mittlerweile genauso. Und ich würde ihr sagen, die ganze Welt der Elternblogs ist wie eine bunte Aufschnittplatte. Es ist für jeden was dabei. Und das Angebot ist groß! Ich habs nicht so mit Tipps, aber wenn Du nur einem einzigen Blog folgen möchtest, einem, der dich aufbaut, wenn du an deiner Kompetenz zweifelst, einem, der dir Mut macht, dich zum Schmunzeln bringt und dir zeigt: geht doch nicht nur dir so. Und das alles auf eine herzens-warme, lebenserfahrene, kluge und sehr eloquente Art, dann bist du bei Mama on the rocks richtig. Authentische Geschichten, die niemals belehren. Immer eine kleine Weisheit transportieren und dich nach dem Lesen mit einem guten Gefühl wieder in deinen Tag entlassen. Ein Mamablog „par exellence“.

Ich bin mir sicher, die Freundin würde sich bald für diesen Lesetipp bei mir bedanken.

Séverine, ich danke Dir mit diesen Blumen persönlich für viele Stunden vorzüglicher Unterhaltung, Dein ehrliches Interesse und Deine herzlichen Kommentare. Und ich wünsche Dir, dass Du niemals auf Eis liegst, sondern immer auf Rosen!