Meine Blumen für…

Es wird allerhöchste Zeit, mal wieder Blümchen zu verschenken! Unter https://narrenfreiheit.blog/  verbirgt sich ein ganz zauberhaftes Blogidyll namens „Life Science – Das Leben erforschen auf Roosevelt Island“.

Wo genau Renate herkommt, weiß ich nicht so genau (wahrscheinlich habe ich es überlesen), aber irgendwann vor ein paar Jahren verschlug es sie und ihren Sohn zusammen mit dem „Life Scientisten“ beruflich nach New York. Wöchentlich schrieb sie ihre Begegnungen und Erlebnisse in das kleine Blöggel und schuf so eine ganz und gar wunderbare Welt, in die ich so gern zu Besuch kam!

Egal, ob Weihnachten in New York, Skurriles rund um Halloween, das Leben als Deutsche im Big Apple, alle fand dort seinen Platz. Mit ganz aufmerksamen Augen betrachtete Renate ihr Stückchen der neuen Heimat, beschrieb die Unterschiede im Schulwesen, Day Care oder Kindergarten, Einkaufen, Essen gehen und wo man echt für´n schmalen Taler mit Kind und Kegel New York erkunden kann. Und wo kann man denn eigentlich anständiges Brot kaufen? (ich weiß es, und auch, dass es acht Dollar kostet) Und das alles ist so nett geschrieben, dass es mir stets schwer fiel, mit dem Lesen wieder aufzuhören.

Jetzt habe ich alles durchgelesen und Renate ist mit ihrer Familie wieder in Deutschland angekommen. Ob sie den Blog wohl weiterschreiben wird?, schrieb sie mir in einer eMail. Oh, ich hoffe doch sehr, Renate! Und auch, dass wir uns vielleicht zur Blogfamilia im Mai kennenlernen werden.

Willkommen zurück zu Hause!

 

Diese Blümeln sind für dich als Dank für viele Stunden Lesegenuss und dafür, dass du meine ambivalente Sehnsucht nach New York immer wieder gestillt und befeuert hast.

Ich freue mich auf viele weitere kluge, zarte Texte von dir. Aus Berlin oder Wanne-Eickel oder der Abstellkammer. Schreib, Renate, schreib weiter!

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

… Rike Drust!

Es ist wirklich längst an der Zeit, mal wieder Blümchen zu verschenken. Es gibt da draußen so viele tolle Elternblogs, dass ich gar nicht beantworten kann, warum ich das so lange nicht gemacht habe.

Die Schneeglöckchenfaust habe ich bereits vor mehreren Wochen fotografiert, als ich diesen Artikel begann zu schreiben. Ich finde, dieser „Blumenstrauß“ passt ganz hervorragend zu der Person, für die er gedacht ist. Einer erwachsenen Person, die sich zum Beispiel diebisch freut, wenn sie ein totes Insekt findet und dann heimlich die fleischfressende Pflanze der Kinder damit füttert. Einer Erziehungsberechtigten, die die Kacka-Pupsi-Sprüche ihrer Kinder in Kreuzstich auf Stöffchen verewigt und an die Wand tackert. Einer Frau, die mit ihren Büchern so vielen Müttern Mut macht und mit ihren Blogposts Leute zum Lachen, Nachdenken und Nachlesen bringt. Einer Bloggerin, deren Leidenschaft Kinderbücher sind und die mit ihrem Instagram-Account Kinstabuch tatsächlich eine qualifizierte Kaufberatung und Leseempfehlung für wirklich gute Kinderbücher bietet. Und der man dabei sofort glaubt, dass sie selbst diese Bücher liest und liebt!

Rike.

Sie schreibt außerdem ganz und gar wundervoll auf dem Blog infemme über alle Themen, die ihr in den Lockenkopf kommen und Rikes Facebookaccount Muttergefühle ist tatsächlich besser als jede Jesper-Juul-Kummerkastenhotline. Apropos. Der hochgeschätzte Christian vom Familienbetrieb bezeichnete sie mal – ich zitiere – als „volltätowierten Jesper Juul mit Brüsten“ und ich weiß noch, dass ich damals dachte, der Herr Juul könne froh sein, mit Rike verglichen zu werden! Ganz ehrlich und voll ernst gemeint.

Seit dem ersten Band der Muttergefühle bietet sie mit ihren Büchern und dem gleichnamigen Facebookaccount eine Plattform für elterliche Hilferufe, Erziehungsdebakel und Trost in allen mütterlichen Lebenslagen. Ohne „So macht man das“ und „Du musst“, dafür mit ganz viel Herz und Augenzwinkern. Als ich ihr zum Beispiel mal schrieb, dass ich den Sohn über den vollbesetzten Spielplatz jagen musste, während der a) deutlich schneller war als ich und b) mich laut vor allen anderen Müttern als „hässliche Gans“ beschimpfte und ich drauf und dran sei, hier alles hinzuschmeißen, schrieb sie zurück: „Aber du bist doch nicht hässlich!“. Mit Herz und Smiley hintendran. So eine ist das.

Eine, die als seriöse Werbetexterin sogar international mit Auszeichnungen behangen wird und sich dennoch niemals scheut, sich in ihren Geschichten, Blogposts und in echt voll „echt“ zu zeigen. Ungestellt, ungestelzt, unprätentiös und unaufgesetzt. Jemand, den man super gern als Freundin hätte.

Nimm diese Schneeglöckchen und hab Dank, Rike, für alle deine Worte! ❤

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*Muttergefühle. Gesamtausgabe ist in meinen von Runzeln umrahmten Augen so etwas wie die Bibel für Frischeltern. Wenn ihr euch also in der Lage wiederfindet, ein Geschenk zur Geburt eines neuen Menschen auszusuchen – fertig! Dieses Buch ist immer ein Volltreffer, glaubt mir! Und wenn ihr es bereits verschenkt habt und ein zweiter Mensch macht sich in der Familie auf den Weg – Hurra! *Muttergefühle. zwei ist bereits auf dem Markt. Durch die thematische Gliederung kann man auch gut darin zu bestimmten Themen nachlesen, was ich auch täte, wenn ich Band zwei nicht aktuell verliehen hätte. Und offensichtlich will es der Borger mir auch nicht zurückgeben! Franzi, Anne, wer von euch hat es?! 🙂

 

 

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Meine Blumen für…

Ich liege im Bett und scrolle mich durch die Leseempfehlungen bei Bloglovin´. Rezepte, Restaurationsanleitungen für Gesicht und Möbel, Nähen, Häkeln, Stricken.

„Ich wäre gern noch geblieben“, eine Überschrift hält mein Auge fest und ich denke, ach guck, ein Reisebericht vielleicht! Ich erkenne die Frau auf dem Foto als die Jessica von schoenstricken und denke im ersten Moment nur, dass sie sehr jung wirkt auf dem Foto…

„…Danke für all die Liebe…“. Immer wieder lese ich den kleinen Text, unfähig zu begreifen, was dort steht.

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Das Leben ist nicht fair und das Schicksal ein mieser Verräter.

Du hast mich so oft inspiriert. Die schlichte Kissenhülle, ein Untersetzer mit Lederschlaufe. Coole Ideen für Leute ohne Häkeldiplom und fernab von jeder Piefigkeit, die Handarbeiten gern nachgesagt wird, konnte man bei dir finden.

Krankheiten machen nicht halt vor jungen Frauen. Vor Müttern mit kleinen Kindern. Vor Bloggern. All das warst du, bist du.

Auf dem Blog lachst du noch immer, begrüßt du mich fröhlich. Und auf so vielen Seiten dein strahlendes Gesicht!  Oft mit einer farbenfrohen Mütze, die ich für eine Attitüde hielt. Ich habe beim Lesen nicht geahnt, wie sehr du fernab der Tastatur gekämpft hast.

Ich habe es nicht gewusst. Ich habe nicht gewusst, dass ich keine Zeit haben werde, danke zu sagen. Dass JETZT stets der beste Augenblick gewesen wäre, einen netten Gruß zu hinterlassen, um dir zu sagen, wie viel Freude du mir machst mit dem was du machst. Ich habe es dir nie geschrieben.

Wann habe ich das letzte Mal meine Blümchen verschenkt? Warum ist das so lange her? Weil ich mit mir selbst beschäftigt war? Weil ich mich zu sehr um mich, die meinen und meinen Mikrokosmos gedreht habe?

Ich habe dir ein Blümchen gehäkelt. Also ich habe es versucht. Vermutlich wirst du über das Ergebnis schallend lachen und dieser Gedanke gefällt mir.

Jessica, du wirst hier fehlen. Auch mir. ❤

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Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Wisst ihr, dieser Fliederduft hat schon was Magisches… ich möchte mich am liebsten damit abreiben! Oder ihn mir in alle Hosentaschen stecken. Aber nein, der gehört jetzt nicht mehr mir! Ich verschenke ihn.

Meine Idee hinter dem Blumen-Verschenken ist ja zum Einen, jemandem Danke zu sagen, weil er mir ein Lesevergnügen bereitet. Zum anderen hoffe ich, euch mit dieser kleinen wachsenden Sammlung auch mal den einen oder anderen lesenswerten Blog vorzustellen, den ihr möglicherweise noch nicht kennt.

Vor ein paar Tagen bin ich über den Blog „Sandkuchen-Geschichten“ gestolpert. Und hängengeblieben! Ich hab alles gelesen. Und sehr gelacht zum Beispiel bei der Geschichte von dem Sohn mit der Sabberschnute oder auch über das Portät. Geht doch mal vorbei, sagt einen lieben Gruß und amüsiert euch!

Danke, Verena, für die köstliche Unterhaltung! Ich freue mich auf mehr. Und hier, dieser selbstgeklaute Flieder ist jetzt deiner!

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Es ist mal wieder an der Zeit, Blümchen zu verschenken.

Das sind diesmal zwei Blumensträuße auf dem Foto und das hat auch seine Richtigkeit (Besser wäre es gewesen, ich hätte zwei identische gehabt oder wenigstens zwei Sträuße mit den exakt gleichen Blumen. Aber man muss halt mit dem arbeiten, was so rumsteht.).

Bei jeder meiner Schwangerschaften gab es mindestens einen Moment, an dem ich naiv, grenzdebil grinsend und meinen Bauch streichelnd vor mich hinflötete: „Ach, Zwillinge wären auch schön!“. Ha! Als ob ich über eine neue Wandfarbe für die Küche sinnieren würde: „Mocca wäre aber auch schön!“. Mittlerweile bin ich schlauer. Und demütig. Zwillingsmütter sind die Chuck Norris-e unter uns Müttern. Daran besteht nicht der geringste Zweifel!

Stell dir doch mal folgende Situation vor: Du hast dir das Schlüsselbein gebrochen und wirst mit den Kindern an einem Zielort erwartet (sagen wir mal, beim Babyschwimmen). Da stehst du neben deinem Auto mit dem einen benutzbaren Arm der dir geblieben ist, auf der Rückbank zwei Maxi Cosis und eine Reisetasche mit dem Nötigsten. Vom Parkplatz bis zum Eingang sind es fünfzig Meter. Was machst du? Und nein, du hast keinen Telefonjoker, um McGyver anzurufen. Heulen wäre eine Option, das stimmt. Das ist mir auch als erstes eingefallen…

Und diese Situation ist keineswegs abstrakt, wie du bei Kerstin auf dem Blog nachlesen kannst. „Chapeau!“ kann man dazu nur sagen.

Und was machst du, wenn du den Jackpot knackst und das zweite Kind ein Doppelsparpaket ist und du auf einmal kinderreich? Und die Wohnung zum Indoorspielplatz wird und Dompteurskünste von dir gefordert werden? Dann kann dir nur noch Mara helfen! Ihre Erziehungstipps einer Profimutter sollten in jedem Geburtsvorbereitungskurs Thema sein. Der Rest auch. Also alles.

Falls mir jemals der bei der Evolution bestellte dritte Arm wachsen sollte, werde ich ihn mir ausreißen und den beiden stellvertretend überlassen für alle Zwillingsmoms. ❤

 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Ich habe lange keine Blümchen mehr verschenkt. Das liegt daran, dass alles, was zur Verschönerung der Behausung dienen könnte, schnurstraks von dem Krabbelkind beseitigt wird. Zerstört, angefressen, versteckt in Schiebern oder hinter Schranktüren. Sowas eben. Der scheint irgendwie mit Elasti-Girl verwandt zu sein, denn wirklich überall kommt der ran!

Nun gut, auf diesen Schrank komme noch nicht mal ich. Hier sind die Blumen sicher (einstweilen).

Andrea Harmonika hätte wirklich mehr als Schrankblumen verdient, aber die Situation gibt mehr jetzt einfach nicht her. Wer diesen Blog tatsächlich noch nicht kennen sollte, hinsurfen! Ausdrucken, binden, auf den Nachttisch legen. „Unterhaltung auf mittlerem Niveau“ ist die Tiefstapelei des Jahrzehnts und spricht für den Witz und die Bescheidenheit der Autorin. Gegen die Beiträge dieser wunderbaren Schreiberfrau sind meine eigenen Ergüsse so originell wie der Beipackzettel einer Hämorrhoidensalbe.

Dieser Blog sollte auf gar keinen Fall auf der Leseliste kultivierter Menschen fehlen. Und alle anderen können sicher auch noch was lernen!

 

 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Diese Blumen sind für das Schneewittchen. Ja, das aus dem Märchen. Sie lebt inkognito unter den Mama Bloggern. Ihr wisst schon, schwarzes Haar, wunderschön. Aber dass sie es wirklich ist, beweisen andere Dinge: Zum einen wohnt sie hinter irgendwelchen Bergen auf dem „Mount Washmore“ und sie muss sieben Zwerge um sich haben, die ihr bei all dem helfen, was sie so nebenbei zu den drei Kinderlein und dem bisschen Haushalt so hinbekommt. Familienfreundlich ist der bescheidene Name dieses wunderbaren Blogs, und San der AKA-Name vom Schneewittchen. Von ihren Deko-Ideen klauen vermutlich sämtliche Interiorzeitschriften. Sie bäckt nicht nur, sie kreiert Kuchenträume! Kindergeburtstagseinladungen, Bastelideen, nähen, die Welt verbessern… all das und noch viel mehr. Wie? Ich habe keine Ahnung! Die sieben Zwerge als Haushalthilfen wäre mein Tipp. Und dabei, ach, wie nett. So hinreißend herzlich, dass einem warm vorm Bildschirm wird! Und irgendwann schreibt bestimmt ein Germanistikstudent über die San-ige Schreibweise seine Diplomarbeit. So einzigartig ist die!

San, Du San of my life, dass ich einmal Blumen zum Abschied verschenken würde, hätte ich nie gedacht. Es fällt mir schwer und ich fühle mich schwermütig. Und doch, unbedingt wollte ich das hier jetzt noch machen. Und ich hoffe, Deine Seite bleibt noch ein bischen online, damit wir alle noch ein wenig in den Genuss Deiner wundervollen San-igen Sachen kommen (Alles gelöscht?! Sache ma, Frollein, bei dir piepts wo oder was?! Wo issen das Gelumpe hinne? Das kannste ni machn! Ni in äscht jetze! Nu is aber ma gudd. Mache das wieder herzu, aber dalli! …Bitte!).

Ich werde Dich sehr vermissen und wünsche Dir ein Leben voller Liebe, Zwerge, schimmliger Prinzen und Torte! Und Gelächter! Und besuch mich doch ab und an. Machs gut, liebe San ❤ und hab vielen Dank für tausend Stunden feinster Unterhaltung.

PS. Es gibt immer einen Weg zurück, die Tür ist nur angelehnt 😉

 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Wenn mich heute eine Freundin oder Nachbarin anspräche und sagen würde: „Du, ich finde das alles toll mit der Muttibloggerei und so vielschichtig! Und die vielen interessanten Frauen! Aber ehrlich, ich weiß gar nicht, wann ich das alles lesen soll?!“, dann würde ich vermutlich nicken. Geht mir mittlerweile genauso. Und ich würde ihr sagen, die ganze Welt der Elternblogs ist wie eine bunte Aufschnittplatte. Es ist für jeden was dabei. Und das Angebot ist groß! Ich habs nicht so mit Tipps, aber wenn Du nur einem einzigen Blog folgen möchtest, einem, der dich aufbaut, wenn du an deiner Kompetenz zweifelst, einem, der dir Mut macht, dich zum Schmunzeln bringt und dir zeigt: geht doch nicht nur dir so. Und das alles auf eine herzens-warme, lebenserfahrene, kluge und sehr eloquente Art, dann bist du bei Mama on the rocks richtig. Authentische Geschichten, die niemals belehren. Immer eine kleine Weisheit transportieren und dich nach dem Lesen mit einem guten Gefühl wieder in deinen Tag entlassen. Ein Mamablog „par exellence“.

Ich bin mir sicher, die Freundin würde sich bald für diesen Lesetipp bei mir bedanken.

Séverine, ich danke Dir mit diesen Blumen persönlich für viele Stunden vorzüglicher Unterhaltung, Dein ehrliches Interesse und Deine herzlichen Kommentare. Und ich wünsche Dir, dass Du niemals auf Eis liegst, sondern immer auf Rosen!

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Die Autorin hat ein Faible für „botanische Installationen“. Deshalb habe ich mir Mühe gegeben und heute Morgen beim Spaziergang Pieschner Wegesrandschönheiten zusammengetragen und drapiert. Ich hoffe, es gefällt.

„Für die Familie leben“ tun wir alle, aber Gretel bei living4family schreibt darüber mit einer Leichtigkeit und so vollkommen unaufgeregt, dass mir nach dem Lesen immer das Gefühl bleibt: Hach, das Leben ist schön! Und in dieser Familie noch ein bisschen schöner! Dazu die wunderschönen Fotos der weltschönsten Stadt und Tipps für Vorbeireisende, die selbst manch Einheimischer nicht kennt (ähem). Die Weihnachtsseiten klicke ich beinahe täglich an, so schön sind die! Merkt ihr was? Kein Satz ohne „schön“! Unmöglich, diesen Blog anders zu beschreiben. Und die Deko… schmelz (das war ein Versuch, ohne „schön“ auszukommen). Die Gartenbilder…SO kann das also aussehen?! Noch dazu ertappe ich mich pausenlos beim Nicken, wenn sie etwa über die Bauprojekte in Flutgebieten schreibt oder das Schließen eines bestimmten Marktes betrauert, aber das ist bestimmt der Lokalpatriotismus in mir. Auch für Nicht-Dresdner Schöngeister zu empfehlen. Unbedingt! Ganz besonders nett finde ich, dass sie manchmal die Artikel beschließt mit einem sorgfältig ausgewählten Zitat oder Gedicht. Deshalb adaptiere ich diesmal diese Geste und bediene mich bei Herrn Ringelnatz:

Kleines Gedichtchen,

ziehe denn hinaus!

Mach ein lustiges Gesichtchen.

Merke dir aber mein Haus.

 

Geh ganz langsam und bescheiden

Zu ihr hin, klopf an die Tür.

Sag, ich möchte sie so leiden,

doch ich könnte nichts dafür!

 

Antwort, nein, bedarf es keiner.

Sprich nur einfach überzeugt.

Dann verbeug dich, wie ein kleiner

Bote schüchtern sich verbeugt.


 

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Gäbe es eine Eltern-Innung, wäre der Betreiber dieser Website nicht nur Handwerksmeister sondern auch demokratisch gewähltes Vorstandsmitglied und ich könnte ihm heute zu seiner erfolgreichen Wiederwahl diese selbstgepflückten Blumen überreichen! Schon beim Betreten des Familienbetriebes wird klar, hier lenkt nichts das flashanimationsverwöhnte Auge vom schwarzen Text auf weißem Grund ab. Hier wird niemand zuckergußartig a la „Hallöle ihr Süßen <3“ begrüßt und nirgends findet man herzchenverzierte Bildchen von herzallerliebsten Cupcakes oder Lippenstiftempfehlungen (zum Glück!)! Hier gehts um Wissenstransfer! Informationsvermittlung! Die erfolgreiche Führung eines Familienbetriebes ist schliesslich kein Ponyschlecken und wir sind nicht zum Spaß hier, sonst könnten wir uns die Mühe mit der Elternbloggerei gleich sparen und uns alle beim Frauentausch anmelden! Für eine kleine Gruppe an intellektuell Gereiften sind die anspruchsvollen Texte trotzdem geeignet. Solltest du 1. dich in der Gründungsphase eines Familienbetriebes befinden oder 2. bereits Mutter und/oder Vater sein oder 3. festgestellt haben, dass du Mutter und/oder Vater hast oder 4. möglicherweise einmal im Bus neben einer Person gesessen haben könntest, auf die einer der genannten Punkte zutrifft: Hinsurfen, lesen, lernen, lachen! Kontraindiziert bei chronischer Humorlosigkeit und therapieresistenter Affinität für Klickibunti-Websites.

Meine Blumen für…

Meine Blumen für…

Der erste selbstgeerntete Flieder aus meinem Garten! Dieser Strauß ist für Valentina von Raumdinge. Seit fünf Jahren schon verwöhnt Valentina uns alle mit wunderschönen Ideen, Fotos, Design-und Interiortipps. Und zu fast allem gibt es eine garatis Bastelanleitung, die mir das Gefühl gibt, ich könnte tatsächlich genauso etwas grandios Schönes zustande bringen. Seit Jahren habe ich keine Anhänger für Weihnachts-, Geburtstags- oder andere Geschenke gekauft, weil es die allerallerschönsten bei Raumdinge gibt. Als Gratisdownload! Vielen lieben Dank dafür. Und dass sich meine excelmüden Augen so oft auf deiner wunderschönen Seite während einer Mittagspause ausruhen durften. Und dass ich mir jahrelang ein Töchterchen wünschte, nur um ENDLICH einen Grund zu haben die Kaufmannsladensachen alle nachzubasteln ❤

Meine Blumen für…

Foto

Meine ersten „Blumen für…“ gehen aus gegebenem Anlass an Nina alias Frau Mutter. Dieser Blog ist für mich wie eine beste Freundin im Netz. Danke dafür. Und dafür, dass deine Herzlichkeit mich vergessen macht, dass ich ja eigentlich neidisch sein müsste auf dich, weil du anbetungswürdig schön, klug UND witzig bist! Und da ich weiß, dass dir Tulpen gefallen, diese gehören jetzt dir! Ach so, fast vergessen: Und du hast tolle Haare!