Ich seh´ den Ster-nen-himmel, oho!

Ich seh´ den Ster-nen-himmel, oho!

Der olle Goethe sagte einst: „Die Sterne die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht! Und mit Entzücken blickt man auf in jeder heitern Nacht.“.

Nun ja, da wusste er noch nicht, dass dereinst ein Mensch namens DJ Oetzi sehr wohl und lauthals einen Stern begehren würde und unsereiner des Nachts lieber schläft oder auf ein handtellergroßes Gerät schauen würde als in den Sternenhimmel… Ach Johann, wenn du wüsstest!

Nun gut, ich kann zumindest behaupten, dass der Bärtige damals vor zwanzig Jahren als bartloser Jungspund mir im Anflug von Romantik und mit überbordendem Paarungswillen sonstwas vom Himmel erzählt hat! Cassiopeia, großer Wagen, kleiner Wagen, ganze Fuhrwerke zeigte der mir am Himmel. Das ging auf, ich fand den jungen Mann übelste gebildet und außerdem waren die Smartphones noch nicht erfunden. Ich paarte mich und der Rest ist Geschichte.

Früher war der Sternenhimmel viel mehr als ein romantisch funkelndes Dach für die Seufzer der Liebenden in lauen Sommernächten. Unten an der Elbe. Nein! Der Sternenhimmel ist das erste GPS überhaupt gewesen. Es lohnt sich aber auch heute noch, in den Himmel zu schauen, auch wenn wir die Glitzerpunkte dank Breitband-Internet nicht mehr zum Nach-Hause-Finden benötigen.

Seefahrer navigierten damit schon vor Hunderten von Jahren. Und das fernab von Romantik. Im übrigen sind es auch die Seefahrer, die den Sternbildern der südlichen Halbkugel ihre Namen gegeben haben. Sie erforschten die Weltmeere und halfen sich mit den Sternbildern, die sie dort vorfanden. So haben diese anders als die Sternbilder der nördlichen Halbkugel, die der griechischen Mythologie angelegt sind, oft auch nautische Bedeutung. Sie entstanden mit der Seefahrt im siebzehnten Jahrhundert und sind demnach sehr viel jünger als die Sternbilder der Nordhalbkugel, die ja schon in der Antike im griechischen und auch arabischen Raum bezeichnet wurden.

Was ich alles weiß, oder? Pah! Bis zum letzten Wochenende dachte ich, der hellste Stern am Himmel sei der Polarstern. Und jeder hätte mir sonstwas vom Himmel erzählen können (und ihr wisst ja bereits, dass da auch schon mal jemand erfolgreich war).

Wir waren am vergangenen Samstag in der Sternwarte im Dresden nahe gelegenen Radebeul. Dort findet an jedem Samstag das Familienplanetarium statt. Wer einen Dresden-Besuch mit Kindern plant und neben den Kinder-Highlights wie Zoo plus Parkeisenbahn, Technische Sammlungen, Hygienemuseum, Verkehrsmuseum und so weiter noch Zeit hat, dem sei wirklich empfohlen, sich auf der Seite der Volkssternwarte Radebeul Tickets zu reservieren! Nur über die online Reservierung kann man dort teilnehmen und die Veranstaltungen sind ziemlich gut besucht. Bis wir am vergangenen Samstag Karten für zwei Familien reservieren konnten, haben wir sechs Wochen gewartet.

Aber das Warten lohnt sich!

Der Eintritt ist moderat, die Familienkarte kostet vierzehn Euro, Kinder bis achtzehn Jahre, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte zahlen drei Euro, ein einzelner Erwachsener sechs Euro.

Im Foyer gibt es eine kleine Ausstellung mit einigen Exponaten rund um die Raumfahrt und die Astronomie.

Die Sternwarte Radebeul ist 1969 eröffnet worden und hat noch immer ein paar Details der damaligen Baustruktur, wie die wunderschönen Bleiglasfenster mit astronomischen Motiven.

Im Vortragraum, der sich unter einer Kuppel befindet, wird es gleich Nacht.

Wir bekommen den Sternenhimmel über Radebeul zu sehen, wie er sich darstellen würde, wenn es nicht a) eigentlich taghell wäre und b) durch die Luftverschmutzung die Sternensicht deutlich eingeschränkt wäre.

Im Laufe der nächsten Stunde erleben wir eine tolle Simulation. Lernen sehend viel über die Planeten, unsere Sterne und die Sternbilder. Die Geschichten der Sternbilder der nördlichen Hemisphäre – und auch unserer Tierkreiszeichen – haben nahezu alle ihren Ursprung in der griechischen Mythologie. Fast immer ist Zeus Teil der Geschichte um diese Sternbilder, der alte Schwerenöter!

Eine Geschichte will ich euch erzählen. Und zwar die Geschichte von Kallisto, der Schönen:

Das einzige Sternbild, das ich sicher benennen kann am Himmel, ist der große Wagen. Eigentlich ist das kein Sternbild, sondern nur ein Teil der „Großen Bärin“. Und der kleine Wagen ist folgerichtig ein Teil des Sternbildes „Kleiner Bär“. Die beiden sind Mutter und Sohn.

Kallisto war eine schöne Nymphe, die von Zeus begehrt wurde. Kurzerhand (und wie das so in den griechischen Sagen üblich ist) machte der sich in fremder Gestalt über sie her. Aus dieser Begegnung entstand Arkas, Kallistos Sohn. Als die Göttin Hera, Zeus´Ehefrau, davon erfuhr, verwandelte sie die schöne Kallisto aus Eifersucht in eine Bärin. Diese irrte jahrelang durch die Wälder und eines Tages stand sie ihrem Sohn gegenüber, der sich auf der Jagd befand. Von Mutterliebe überwältigt (ich nehme das an, immerhin haben die beiden sich jahrelang nicht gesehen) will sie ihn umarmen, vergessend, dass sie die Gestalt einer Bärin hat. Arkas spannt den Bogen, bereit die große Bärin zu töten und dann! Dann kommt Zeus und verhindert das, indem er beide als Sternbilder an den Himmel verbannt. Hachz. ❤

Die Vorführung dauert eine Stunde und ist für Kinder ab dem Vorschulalter gut geeignet. Unsere kleinen Rabauken (vier und fünf Jahre alt) hatten am Ende schon einige Mühe, ruhig zu sitzen.

Das ist der Skymaster ZKP4, und der heißt wirklich so.

Leider war der Himmel an diesem Tag bewölkt, sodass wir nicht an die Teleskope konnten. Aber der Souvenirshop hatte geöffnet!

Diese coole Kugel hat bestimmt mal Doc Brown gehört

Außerhalb des Planetarium kann man mehrere Sonnenuhren besichtigen und diverse Exponate. Und ein Wegweiser samt Karte bietet weitere Ausflusziele in der Umgebung an.

Ich finde die Aussicht allein schon spektakulär!

„Die Sternengucker“ von Prof. Walter Howard (1973)

hier kann man an den Weinhängen hinab zum Schloß Wackerbarth laufen.

Wenn man dem Planetarium den Rücken zuwendet und die Straße einige Meter hinabläuft, kommt man vorbei an verwunschenen Toren und moosbedeckten Mauern am Fuße der Straße linkerhand zu einem wunderschönen Waldabenteuerspielplatz!

Ich habe keine Fotos gemacht, weil ich mit Da-sein beschäftigt war! Es gibt eine Seilrutsche, diverse Klettergelegenheiten auf dem Spielplatz, eine riesige neu gemachte Sandgrube und den angrenzenden Wald.

Und dort verbirgt sich ein Kinderparadies! Holzbuden aus Stämmen und Ästen, Feuerstellen, ein MTB-Parcours. Und zwischendrin kleine Ruinen zum Klettern und Verstecken.

Wir fanden es toll! Und könnt ihr euch vorstellen, wie schön das hier im Frühling und Sommer aussehen wird? Ich schon.

Die Kinder waren kaum zum Heimweg zu bewegen.

die Forscherfreunde

Die Volkssternwarte Radebeul befindet sich auf den Ebenbergen 10. Zu erreichen ist sie (leider) am besten mit dem Auto. Oder mit der Straßenbahn Linie vier in Richtung Weinböhla bis zur Haltestelle Johannisbergstraße. Von da ist noch etwa ein Kilometer die Kottenleite bergauf zu laufen. Die Anreise und der Besuch lohnen sich aber in jedem Fall! Und vergesst die Rauz-Hosen für den Spielplatz nicht und das Picknick. 🙂

 

Was andere Familien am Wochenende erlebt haben, könnt ihr bei Susanne nachlesen. Ich wünsch euch eine schöne Woche!

 

 

Ein Februar-Wochenende in Bildern #wib

Der Samstag stand zunächst ganz im Zeichen einer besonderen Veranstaltung:

In Dresden hat sich eine Gruppe Eltern zusammengefunden, die unter dem Namen „Kinder-Kleidung-Austausch“ Umsonst-Flohmärkte organisieren und auch prinziell den Teilen-und-Unterstützen-Gedanken leben und verbreiten wollen. Besonders ist an diesem Konzept, dass es keinerlei monetären Austausch gibt. Wer etwas übrig hat, das er der Gemeinschaft spenden kann, der spendet. Jeder darf sich aber unabhängig von seinem eigenen „Input“ nehmen, was er braucht.

Dieses mal fand die Veranstaltung in den Räumlichkeiten eines alternativen Wohnprojektes in der Dresdner Friedrichstadt statt, das uns drei Räume zur Verfügung stellte. Ich fand das Ambiente sehr spannend und war erinnert an die Hausbesetzerzeit der Achtziger Jahre in der Dresdner Neustadt.

Buddelkiste für die Kleinsten 🙂

Feuertonne mit Becherabstellmöglichkeit (Luxusvariante)

Es ist wirklich genug für alle da!

Ich war total überrascht, wie viel Kleidung gespendet worden war bereits im Vorfeld bzw. von vergangenen Veranstaltungen „übrig“ geblieben. Was in mir mehr denn sonst Gedanken um Nachhaltigkeit und mein eigenes Konsumverhalten hervorrief. Und da ich aus bekannten Gründen dem Konzept der Sammeltonnen für Kleiderspenden sehr kritisch gegenüberstehe und sonst alles übrige in das Sozialkaufhaus bringe oder weiterverwurste zu upcycling-Klamotten, war ich ich auf diese Art des Tauschens und Teilens sehr gespannt!

Gespannt war ich auch auf das Verhalten der Menschen, die diese Veranstaltung aufsuchen. Würde es Leute geben, die mit riesigen Beuteln hamsterten, weil alles umsonst war?

Nein! Überhaupt nicht. Viele Menschen brachten Sachen zum Tausch mit, und obwohl es streckenweise wirklich sehr eng war in den Räumen, gab es weder Gerangel noch Geschubse. Alle Leute behandelten die Sachen sorgsam, es wurde nichts rumgeworfen oder gewühlt.

Und über allem lag eine sehr herzliche Atmosphäre.

Es gab so viel, was mich berührt hat. Der Umstand, dass so viele und auch wirklich preislich intensive Dinge gespendet worden waren. Über bestimmte Fundstücke, wie zum Beispiel ein Tütchen mit Heilwolle von „ganz besonderen Schafen“, auf dessen Verpackung jemand ganz lieb draufgeschrieben hat, wofür und wogegen diese Wolle anzuwenden sei. Es gab schurwollne Unterhosen neben Polyester-Schneeoveralls, Kinderwägen und Tragetücher, Spielsachen, Bücher.

Es gab sogar eine kostenlose Trageberatung für verschiedene Tragesysteme und auch Kleidung für Schwangere.

Zur allgemeinen Stärkung wurde Tee, Kaffee, Fladenbrot mit Hummus und allerlei Kuchen angeboten. Gratis oder gegen eine freiwillige Spende. Die Bewohner des Hauses stellten uns sogar noch frische Tulpen auf den Tisch – toll!

Das unten im Bild ist Sara, eine der Organisatorinnen. Mit ihr war ich lange im Gespräch um diese Veranstaltung und die Modalitäten drumherum.

Unzählige Stunden Ehrenamt sind vonnöten, um diesen Service anbieten zu können. Allein die Organisation dieser einen Veranstaltung war ein Projekt von vielen Tagen. Und dabei ist es für die Elterninitiative so besonders schwer, weil sie keine Räumlichkeiten haben, wo die Sachen gelagert werden könnten bis zur nächsten Veranstaltung. Aktuell wurden die Spenden von drei verschiedenen Orten hergebracht in mehreren Fuhren, am Ende der Veranstaltung musste das dann wieder alles verpackt werden und wieder in unzähligen Fahrten an die verschiedenen Lagerplätze transportiert werden.

Deshalb möchte ich heute hier in die Runde fragen:

Kennt jemand von euch in Dresden eine Organisation, eine Firma, eine Privatperson, die einen Raum mit ca. 15-20 Quadratmetern (am besten kostenneutral) zur Verfügung stellen könnte für diese wirklich gute Aktion? Bislang verliefen die Bemühungen der organisierenden Eltern im Sand. Ihr könnt über die Facebookseite der Elterninitiative Kontakt aufnehmen oder ich vermittle euch.

Es war in vielerlei Hinsicht ein beeindruckender Samstagvormittag und ich freue mich auch die nächste Veranstaltung im April.

Am Nachmittag bin ich mit zwei meiner Burschen in die Stadt gefahren, ich hatte denen meine Teilnahme am familiären Wochenendveranstaltungsdingsbums zugesagt. Ich bin immer wieder nicht nur von der Schönheit Dresdens überwältigt, sondern auch von dem reichhaltigen kulturellen Angebot, das sich einem mit Kindern bietet!

Heute entschieden wir uns für das Dresdner Verkehrsmuseum. Tolle Lage am historischen Neumarkt und spektakulär für kleine und große Leute, wie ich finde. Ich mag das wirklich sehr dort  und finde auch bei jedem Besuch etwas Interessantes, das mir vorher noch nie aufgefallen ist.

Über die Etagen sind die Ausstellungen thematisch gegliedert nach Verkehrsart. Schifffahrt, Luftschiffe, Eisenbahnen, Straßenverkehr. Überall gibt es Dinge zum Experimentieren und „Be-Greifen“, ich finde das toll. Wenn ich früher in ein Museum ging als Kind, war alles hinter Glas und davor noch eine dicke rote Kordel und man musste leise sein und durfte nicht rennen! Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.

Es gibt auch eine Spielelandschaft…

…und eine Bobbycar-Rennstrecke.

In der Schifffahrt-Ausstellung kann man an einem Simulator ein Boot zusammenbauen und auf einen Rennen schicken. Ein großer Spaß! Das Kleinste hatte das superste und schönste und ressoucenschonendste Boot (und eine sehr nette Ingenieurin-mich), aber der Mann hat trotzdem gewonnen. Die Sau lässt mich nie gewinnen! Und nicht mal eines der Kinder! Der hat bestimmt gemauschelt und betrogen…

Als wir nach Hause kamen am Abend backte ich einen Pflaumenkuchen – Besuch hatte sich angekündigt für den Sonntag! Erschwerte Bedingungen beim Backen: Ich kriege den Blondino kaum vom Teig, der findet Kuchenbacken total fetzig. Ich finde Kuchenbacken auch total fetzig, allerdings eher alleine 😉

Das mit dem Pflaumenkuchen im Februar war tatsächlich am Ende eine Schnapsidee. Ich habe unter die geschmacksneutralen, scheißteuren Pflaumen ein Glas Pflaumenmus druntergetan und obendrüber Mount Streusel, dann gings zu essen. Pflaumen im Februar-tssss…

Samstag Abend, offline Spieleabend bei Nieselpriems. Reihum darf immer einer von uns drei Großen aussuchen. Diesmal war der Bärtige dran. Wir spielten „Phase 10- das Brettspiel“. Es war ein guter Spieleabend! Dass das auch ganz anders geht, könnt ihr hier nachlesen.

Der nächste Morgen, draußen ist es pechschwarz. „Ich bin hier der Backer“, schreits und schreitet bereits zur Tat. „Ich will bumsen!“, bei jedem Ei, „Ich mach das Mehl!“, und greift mutig mit beiden Händen rein. Kinder in der Küche… wunderbar. Wirklich ganz und gar wunderbar!

Wir buken einen Zebrakuchen, der eigentlich wie ein Käsekuchen gemacht wird, nur zusätzlich kommt eine geschmolzene Tafel Schoki in den Mürbeteigboden und eine zweite Tafel unter die Hälfte der Käse-Quark-Schmand-Mischung. Es wird ein Foto von dem Kuchen geben, allerdings in einem nächsten Artikel! 🙂

Mittlerweile ist es halb sieben. Draußen Schwarz zu Grau. Es zeigt sich, dass es über Nacht geschneit hat und der „Backer“ ist außer Rand und Band.

Nach dem Kuchen ist vor den Teigtaschen. Das hier ist Fertigblätterteig mit einer Füllung aus Hackfleisch, Schinkenwürfeln, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen. Das Ganze ist mit Frischkäse und Tomatenmark gebunden und klein geschnittene Oliven kamen auch noch rein. Und Mozarella! Der „Backer“ hat sehr geholfen, er ist nämlich auch der „Kocher“. Oh Freude.

Die Jungs gucken sich den Winter mit seinen Begleiterscheinungen draußen in echt an, ich sehe von drinnen zu. Zumal das Fenster, hinter dem ich mich befinde, stetem Schneeballbeschuss ausgesetzt ist. Kluges Weib verordne ich mir da lieber Stubenarrest.

Unser Schneemann erinnert mich an den Gru und rührt mich sehr, irgendwie, wie er da so steht.

Später am Sonntag: Der Kuchen wurde nur zu einem Drittel verzehrt (ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben), die Teigtaschen sind alle und die Kinder auf dem Dachboden müde gespielt.

 

Mehr Wochenendbilder gibts bei Susanne!

Unser Lieblingsspielplatz

Ich bin keine Spielplatzmutti.

Ich öde mich zwischen Kletterspinnen, Sandkisten und unbequemen Muttiparkplatzbänken. Ich hab keine Lust, dauernd Klettergerüste zu erklimmen um Leben zu retten (real oder eingebildet), den Nachwuchs vor fiesen Vierjährigen zu beschützen oder unschuldige Kleinkinder vor dem eigenen fiesen Nachwuchs…

Spielplatznachmittage sind so verlockend wie… wie ein Termin zur Zahnwurzelresektion!

Doch Moment! Es gibt einen Ort, der ein bisschen wie Abenteuerspielplatz, Tierpark, Wald und Strand ist. In Pieschen. Da staunste, was? IMG_3209

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt darüber schreiben soll. Will ich denn, dass noch mehr Leute dahin kommen? Nein! Es ist wirklich voll an heißen Tagen, ohne Frage. Aber ihr dürft kommen. Nur nicht weitersagen! Das bleibt unser Geheimnis, okay? 😉

IMG_3079 IMG_3210 IMG_3068 Neben Eseln gibts auch Kaninchen und Meerschweine. Und eine Katze! Blondinos große Liebe ❤IMG_3246Unter schattigen Bäumen gelegen ist eine Liegewiese. Dort stehen an heißen Tagen alte Zinkwannen mit Wasser zum Plantschen. Super Sache! Tretautos, Eimer, Töpfe und Schaufeln warten auf ihren Einsatz. Eine Töpferei gibts ebenso wie einen Budenbauplatz für die großen Kinder. Die Esel dürfen gestreichelt werden und manchmal sogar geritten. Große Kinder können Nachmittags bei der Tierpflege helfen.

Für den Hunger verkauft das Eselnestcafé so originelle Sachen wie Doppelkekse für zehn Cent oder Toast mit Ketschup für fünfzehn Cent. Große können sich eine rohe Bratwurst kaufen und die sich selbst an der Feuerstelle auf einem Stock grillen. Großartig, oder?

Wir waren extra für euch an einem kalten Nieseltag dort, um Fotos zu machen. Nun könnt ihr euch in Ruhe umgucken.

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Direkt an der Elbe gelegen, kommt ihr am besten mit dem Rad hin (bis Radlerstopp Eisenbergstraße), oder mit der Bahn Linien 4 und 9 bis Alexander-Puschkin-Platz. Auch für PKWs findet sich sicher ein Parkplatz.

Un wenn ihr dort seid und denkt: ´Moment mal, das dort drüben ist doch die Nieselpriem!`, dann winkt doch mal! Ich freue mich immer über ein freundliches „Hallo Rike!“.

Bis bald im Eselnest!

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