Ich sehe was, was du nicht siehst!

(Jetzt kommt die Soße zum Quatsch, also das Soßenrezept, nein, Soßenkonzept, nein, Soßenidee!)

Wenn davon die Rede ist, Eltern zu stärken, geht es im allgemeinen meist um Elternrechte, politisch initiiert. Oder Steuern. Oder Geld. Davon will ich hier aber nicht reden. Ich will ans Eingemachte!

Wenn ich euch jetzt fragen würde, ob ihr euch erinnern könnt an einen Ausspruch, der euch zutiefst gekränkt hat, fällt euch bestimmt etwas ein. Und erstaunlicherweise hängen derartige Erinnerungen auch Jahre nach.

„Haben sie eigentlich vor, später als Coach zu arbeiten? Nein?! Kluge Entscheidung!“ (mein Seminarleiter während der Coachingausbildung, 2013)

Sätze, herabwürdigende, in Situationen voller Abhängigkeit im Arbeitsverhältnis oder während der Schulzeit, sind oft lähmend und ziehen manchmal sogar jahrelange Selbstzweifel nach sich. Kennt ihr alle, oder? Warum fällt es so schwer, das zu vergessen und wieso haben Worte so eine negative Kraft und einen großen Einfluss auf unser Befinden und unser Sein?

„Sie haben so kalte Augen und einen harten Gesichtsausdruck, ich weiß überhaupt nicht, wie ich ihnen etwas Freundliches verleihen soll!“ (eine Fotografin, 1999)

Ich frage mich, warum sich ein jeder gut an dergleichen Situationen erinnern kann, aber die Lobe und das Positive, das wir erfahren, oft verblassen. Bestimmt haben Freunde und Familienangehörige oft in mir Fähigkeiten oder Stärken gesehen, mich gelobt  und dennoch sind in meiner Erinnerung die Situationen, in denen ich mich abgewertet gefühlt habe, prägnanter.

„Sie haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie zu Höchstleistungen fähig sind. Wir suchen allerdings Teamplayer und das sehen wir nicht in ihnen. Sie waren nur auf ihren eigenen Vorteil erpicht und für jemanden mit narzisstischen Zügen haben wir hier keinen Platz! Kein Personaler wird sie je einstellen.“ (Gremium im Vorauswahlverfahren für die Ausbildung zur Informatikkauffrau, 2003)

Möglicherweise ist es aber auch so, dass es einem prinzipiell schwerer fällt, ein Lob von jemandem anzunehmen (also wirklich zu glauben), der mit einem selbst emotional verwoben ist (Die lügen doch alle!). Vielleicht ist es so, dass positive Bestärkung, unerwartete, von außen sehr viel mehr wiegt, als wenn sie von Menschen aus dem inneren Zirkel kommt.

Denn in meinem Fall sind aus den Situationen, die ich euch oben skizziert habe, durch solche Effekte ganz wunderbare Dinge entstanden (außer aus der Situation mit der Fotografin, ich laufe immer noch mit meinem herzlosen Blick umher), die eines gemeinsam haben: den Zuspruch von außen. Vollkommen unerwartet!

Vor fünfzehn Jahren wollte ich eine Umschulung antreten. Nur hatten sich hundertfünfzig Menschen um fünfzig Plätze beworben. Also gab es eine Probebeschulung. Ich weiß nicht mehr, vier oder sechs oder acht Woche lang. Im Anschluss daran kam es zu oben skizzierter Situation. Ich weiß, ich bin völlig aufgelöst aus dem Raum, habe im Vorbeilaufen meinen Mitbewerbern erzählt, sie würden mich nicht nehmen, ich sei kein Teamplayer. Und bin nach Hause gefahren. Heulen, was sonst. Am Abend kam dann ein Anruf des Bildungsinstituts, ich möge doch bitte noch mal kommen. Ich weigerte mich. Sie insistierten. Sie sagten, sie hätten ihre Meinung überdacht und ich möge doch bitte kommen! Danach erzählten sie mir, im Anschluss an meinen Rauswurf hätten sich jede Menge Menschen vor diesem Ausschuss ausgesprochen für mich. Mitbewerber um die raren Stellen, Dozenten sogar. Erklärt, das sei eine fatale Fehlentscheidung! Ich wäre diejenige, die Lerngruppen organisiert habe, diejenige, die Kuchen für alle mitgebracht habe. Die mit ihrem Enthusiasmus alle mitgezogen habe und einen positiven Einfluss auf die Lernhaltung aller gehabt hätte.

Ich sehe was, was du nicht siehst!

Ich habe die Umschulung als Klassenbeste abgeschlossen und war auch die erste, die einen Arbeitsvertrag in der Hand hielt. Es gab sehr wohl einen Personaler, der mich eingestellt hat. Ich bin noch immer dort angestellt.

Während der Elternzeit habe ich eine Ausbildung zum Systemischen Coach gemacht. Ich wollte das unbedingt! Das Thema finde ich spannend und wow, das ist es noch immer. Der Ausbildungsleiter und ich, das menschelte leider vom ersten Tag an und er fand an meiner Performance keinen Gefallen. Nie. Die Prüfung stand an, bestehend aus einem öffentlichen Coaching (Klient und Thema waren völlig unbekannt) vor der Seminargruppe und drei Prüfern. Ich ging zur Auswertung und da saßen sie: der Ausbildungsleiter – eine Koryphäe im Coachingsektor – in der Mitte, flankiert von den beiden anderen Prüferinnen. Er sagte mir, das sei das schlechteste Coaching, das er je gesehen habe und in seinen Augen sei ich mit Pauken und Trompeten durchgefallen! Und zwar sowas von! Aber leider waren sie zu dritt. Eine Prüfungskomission. Und so standen dann beide Prüferinnen auf und schüttelten mir die Hand zur bestandenen Prüfung, während der Seminarleiter mit verschränkten Armen sitzen blieb. Ich sehe das Bild noch vor mir.

Im Nachgang hat sich der Coachee – die Klientin, die ich während meiner Prüfung gecoacht hatte – bei mir bedankt für die Stunde. Es sei inspirierend gewesen und sie hätte nun jede Menge Ansätze für ihre problematische Situation. Der Coachee ist das Kriterium der Wahrheit, redete ich mir ein und schredderte doch im nachhinein den dicken Ordner mit meinen Lerninhalten. Und dennoch, zwei zu eins. Ich höre noch die Worte der Koryphäe in meinem Kopf, aber dagegen stehen zwei erfahrene Coaches, die mir mit warmem Lächeln ehrlich gratuliert hatten. Die Zweifel schwinden…

Ich sehe was, was du nicht siehst!

Ich frage mich, ob dieser Effekt der „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ da eine Rolle spielt. Dass der Glaube an das Potential dieses erst sichtbar machen und zum Tragen bringen kann.

Warum ich euch das alles erzähle? Es ist schon wieder passiert!

Ja, genau! Ihr habt das gemacht! Ihr wart der Chor der Vielen, der mir auf meinen Beitrag hin geschrieben habt. So viele Kommentare, Mails, persönliche Gespräche. Und überall der Konsens: Mach weiter! Schreibe, Du hast Talent! Du berührst uns!

Und, wenn wir mal bei der sich selbst erfüllenden Prophezeiung bleiben: Ja, ich will der Mensch werden, den ihr in mir seht!

Ich möchte etwas zurückgeben, Euch! Meine Schädeldecke vibriert und meine Hirnrinde surrt (Alle Mediziner, bitte Ruhe! Doch, das geht, ich höre das Geräusch ganz deutlich! Nein, bitte nicht die Jacke mit den langen Ärmeln!), weil ich mir überlege, was alles möglich wäre. Und wie es gehen könnte! Also eine Möglichkeit, einen Raum zu schaffen, wo Schätze gehoben werden können, Potentiale entdeckt und Menschen gestärkt werden. Von anderen Menschen. Alle voneinander.

Ich erinnere mich an die vielen inspirierenden Gespräche der letzten beiden Wochen. Daran, wie gebannt ich Svenja und Sophie gelauscht habe auf der denkst.net und Nora auf der Blogfamilia. So viel Power und so viel Bestätigung und die Einsicht: Ja, das geht! Wir können uns gegenseitig befruchten und ja, möglicherweise kann ich auch in diesem Blog und auch abseits etwas beitragen dazu!

Mir kommt Verena in den Sinn, die auf der Blogfamilia zu mir gesagt hat, sie würde nicht mehr bloggen, wenn ich sie nicht bestärkt hätte. Damals. Und: „In jedem Menschen siehst du etwas Schönes!“ (ihr Gesicht voller ungläubigem Zweifel). Ich weiß, dass ich im Brustton der Überzeugung geantwortet habe: „Da ist ja auch immer etwas Schönes!“. Und das stimmt, das glaube ich wirklich zutiefst.

Ich sehe was, was du nicht siehst! Etwas, das du noch nicht siehst. Oder im Moment aus den Augen verloren hast.

Was mir im Detail vorschwebt? Eine Mischung aus Einzelcoachings und Motivationscoaching in kleinen Gruppen und irgendwie hier auch im Blog immer mal so Sachen aus dem Bereich, die möglicherweise allgemeiner Natur  sind und Denkanstößen liefern können. Wollen. Nicht müssen!

Und wenn jetzt jemand sagt, ach Quatsch, gibts doch alles schon! Schon hundert Mal! Online-Coachings, Dingsbums und hier und dort, an jeder Ecke! Dann sage ich: Wunderbar! Von manchen Sachen kann es auf der Welt einfach gar nicht genug geben. Ernsthaft. Es kann nicht zu viel Berührung geben. Niemals zu viel Zuspruch! Mensch, das lernt man doch als Mutter oder Vater in der Elternklasse eins. Loben, loben, loben, Potentiale fördern. Nichts anderes habe ich mit euch großen Kindern hier vor. Denn ich glaube, so gut und behutsam wir heute mit unseren Kindern umgehen, oft genug schaffen wir es nicht, uns selbst im Auge zu behalten und mit der gebotenen Behutsamkeit zu behandeln. Ich kenne das selbst und ihr wisst das genau! Möglicherweise schaffen wir es gemeinsam.

Ich habe noch kein Konzept, nur Gedanken. Ich schreibe euch das hier hin, weil ich ich denke, das könnte was Gutes sein. Etwas, das guttut! Und weil ich da richtig, richtig Bock drauf habe. Und weil ich möchte, dass ihr mir eure Meinung dazu sagt. Dass ihr mich befruchtet! Oder mir den Quatsch mit Soße ausredet.

Los, haut in die Tasten. Hier im Kommentarfeld oder per Mail an nieselpriem.blog@gmail.com.

Ich freu mich! ❤

 

Ich sehe was, was du nicht siehst… und das ist wunderschön!

 

 

60 Kommentare zu “Ich sehe was, was du nicht siehst!

  1. Ich habe selbst gerade ein intensives Coaching hinter mir und kann mir vorstellen da bist Du genau die Richtige für. Du gehst so wunderbar auf Leute zu und bist so ein toller aufgeschlossener Mensch.
    Ich bin sehr gespannt.

    sei lieb gegrüsst
    anja

  2. Das Schlimmste, das mir je gesagt – nein – hinterher gebrüllt würde, war der Satz: So ein fettes Vieh wie Du gehört totgespritzt. Dieser Satz belastet mich immer noch sehr.

    Danke, dass Du in Deinem Blog mir immer wieder die Augen für die schönen, feinen, geliebten Momente im Leben öffnest, damit ich den doofen Satz irgendwie, irgendwann vergessen kann.

    • Das wünsche ich Dir, dass neben diesem abartigen Satz ganz viele schöne und warme und nette Sätze stehen. ❤ Dann haben diese schlimmen Worte vielleicht irgendwann keinen Einfluss auf Dich.

    • Ach scheiße, das ist ja furchtbar. Der Mensch, der das gebrüllt hat, der hat ein unheimlich großes Problem. Eins, mit dem es unmöglich ist, glücklich zu werden. Und unmöglich, die Welt auch nur um ein Mü zu bereichern. Das mag jetzt nicht helfen, aber ich kann das nicht nicht kommentieren.

      Alles Gute für Dich, und ich wünsche Dir, dass diese Wunde eines Tages ganz schmerzfrei verheilt.

  3. Hallo, Du Liebe,
    ich lese Dich gern. Ich brauche keine Freitagslieblinge und keinen Blick ins Kinderzimmer. Die Soße zum Quatsch klingt doch super. Ich kann mir das gut vorstellen. Mach doch einfach bitte weiter mit deinen Texten und deinen Ideen! Ich drücke Dir alle Daumen u d würde gern mit an Bord bleiben, wenn Du magst. Herzliche Grüße aus dem Norden!

  4. Zu der Sache mit dem Lob/Kompliment annehmen: Es gibt ja auch so versteckte Lobe (wie heißt denn die Mehrzahl von Lob?). Da muss man ganz genau hinhören. Letztens saß beim Mittagessen in der Betriebskantine die liebenswerte Kollegin mit dem angeblich kalten Blick (die Fotografin gehört an die Wand gestellt) seit langem mal wieder mit am Tisch. Sie guckte mir auf’s Dekolleté, über das sich ein mintfarbener Hoodie (Jugendsprache kann ich auch, ich bin so cool) nähteknirschend spannte und meinte total begeistert, dass das ein toller Pulli in einer tollen Farbe sei und er doch viel eher ihr stehen würde und ob ich ihn ihr nicht schenke wolle. Also, ich fasse das Kompliment an meine Stilsicherheit auf. Tag gerettet! 😀

  5. Noch nie habe ich in einem Blog kommentiert. Aber hier, dieser hier, ist mein absoluter Lieblingsblog, in dem ich jeden Artikel schon mehrfach gelesen habe! Es hört sich nach einer grandiosen Idee an. Ich freue mich und bin gespannt, so oder so, es wird immer mein Lieblingsblog bleiben ❤️

  6. Ich lese schon lange still mit, muss mich jetzt aber auch mal zu Wort melden.Was du übers Behutsam-Umgehen mit sich selbst und lang vergangene Kränkungen gesagt hast, bringt mich zum Weinen, da genau das momentan ein großes Thema in meinem Leben ist.Und du hast mit deiner Idee genau den Nagel auf den Kopf getroffen!! Verfolge sie unbedingt weiter, bin schon gespannt,was du noch so zu Stande bringst. Ich bewundere deine ehrliche, starke Art und lese dich immer gern!!
    Ganz, ganz liebe Grüße aus Österreich,
    Elvira

  7. Jaaaa! Tolle Idee!
    Ulkigerweise habe ich noch vor zwei Tagen einen Text geschrieben und ganz furchtbar dabei geweint, weil ich bis heute zu (wie ich dann merkte) nicht verdaut habe, dass meine mündlichen Prüfungen im ersten Examen eine Katastrophe waren und ich mit dem Gefühl heraus ging, ich sei eine komplette Versagerin. Da sind auch Dinge gesagt worden, die ich rational selbst als kompletten Bullshit bezeichne. Aber dennoch sitzt tief, was diese fremden Menschen damals zu mir sagten. Und obwohl ich mittlerweile sogar weiß, dass es Bullshit war, muss ich immer wieder weinen, wenn ich daran denke. mimimi 😀
    Mehr Zuspruch und positives Feedback ist für alle auf jeden Fall immer ein Gewinn. Und manchmal reicht es wenn einer mit Überzeugung sagt: Mach weiter!

    Aufgeben ist keine Option.

    Ich bin gespannt, was du dir ausdenkst. 🙂

    • Aufgeben ist keine Option, ganz genau. Vielelicht machst Du die mündliche Prüfung noch mal?! Vor einem anderen Gremium, vor Freunden. 😉 Was meinst Du? Dann lagerst du auf einer ähnliche Situation eine neue „Erinnerung“ an.
      Ich drück Dich in Gedanken, Du tolles Weib, und hasse jeden, der Dir jemals wehgtan hat. ❤

  8. Ach du Wunderbare! Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung wie das was du schreibst funktionieren wird, aber das ist egal. Mach es, das wird großartigst!
    Ich jedenfalls habe beim Lesen auch an all die netten Dinge gedacht, die du schon zu mir sagtest. Und all die anderen Menschen.
    Danke für dieses warme Gefühl!

  9. Das tönt nach einem fantastischen Pflänzchen bei dem es sich lohnt, es zu düngen und dann wachsen und reifen zu lassen.
    (aber ich möchte Dich trotzdem nicht als Coach sondern als Freundin)

  10. Ich lese so gern Deine Texte. Sie geben mir so viel, berühren mich und nehmen mir auch manchmal die Angst (vor der Jungs-Pubertät zum Beispiel vor einiger Zeit). Mit Coaching kenne ich mich überhaupt nicht aus – ich weiß nicht mal genau, was man da macht – aber egal, wenn es von Dir kommt, bin ich dabei! Ich bin gespannt.

  11. Pingback: Stock und Stein bricht mir das Bein … | Devil Inside

  12. Du schreibst so wunderbar und deine Texte würden fehlen. Du bist sowas wie die Seele der Familienbloggeria. Ein guter Geist. Du bringst mich regelmäßig dazu zu schmunzeln, heftig zu nicken, zu weinen und mitzuleiden. Kurz: Du berührst.

    Das Talent haben wenige und es ist eine ganz wunderbare Idee, genau darauf aufzubauen. Du kannst berühren. Du machst es jetzt schon. Du kannst motivieren. Ich könnte so oft eine Rike hier zu Hause gebrauchen. Wenn ich an mir zweifel und wenn ich keine Blogbeiträge mehr veröffentlichen mag, weil alles so belangloser Scheiß ist, weil ich so blockiert und frustriert bin, weil wegen… ach Rike das ist eine tolle Idee. ich freue mich.

  13. Als ich das dritte Mal durch die praktische Fahrprüfung gefallen bin, brüllte mich mein Fahrlehrer auf dem Rückweg und vor dem Prüfer zusammen: „Wie kann man nur so blöd sein?! Du bist die dämlichste Schülerin, die ich je hatte! Noch nie hat mich jemand bei einer Prüfungsfahrt so blamiert! Du wirst nie den Lappen kriegen, so blöde wie du bist!“ Irgendwann schritt sogar der Prüfer ein und hielt den Fahrlehrer von weiteren Beleidigungen ab. Später entschuldigte er sich dann stellvertretend für den Lehrer bei mir.
    Bis heute hasse ich es autozufahren. Beim vierten Mal und mit einem anderen Fahrlehrer habe ich die Prüfung mit nur einem kleinen Fehler bestanden.

    • Was soll ich sagen. Ich habe Dir schon kommentiert auf Deiner Seite… ich wünschte, Du könntest sehen, wie tough Du bist trotz all der Verletzungen. wie viel Power Du hast udn wie viele Menschen Dich deshalb bewundern. Du machst das toll. Und das Autofahren? Tsss, war doch klar, oder? 😉 ❤

  14. Jetzt weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll …
    Da ich bekennende Anhängerin der Pipi-Langstrumof-Philosophie (ich mach mir die Welt …), lese ich aus diesem Blogpost, dass ich einen guten Anteil an der kommenden nieselpriemschen Lebenshilfe habe, auch wenn ich nur das offensichtlich Wahre im richtigen Moment ausgesprochen zu haben scheine.
    Um die Wartezeit auf den ersten Wurf zu überbrücken, bastel ich mir so lange „Nieselpriem-Inspirationsquelle“-Labels für mein Blögchen und freu mich wie ein Schnitzel.
    Fühl Dich geknutscht, Du Beste!
    Verena

  15. Dieser Blog ist einzigartig. Ungezwungen witzig, mitten aus dem Leben und trifft ins Herz. Ich bin so froh, ihn gefunden zu haben. Ich lese schon länger mit und kurioserweise stehe ich vor einer wichtigen Lebensfrage. Bevor du deine Ideenanfänge hier kundgetan hast, habe ich gedacht wie gerne ich deine Meinung hören würde. Bitte Einzelcoachings, ich komme! Zu all‘ den verletzenden Kommentaren der Mitmenschen: If you can’t say anything nice, please say nothing at all!

    • Danke für den ersten Satz, das geht runter wie allerallerfeinstes Babyöl. Extra virgin. Und bitte schreib mir! nieselpriem.blog@gmail.com Ich würde gern hören, was Dich umtreibt und falls ich nicht helfen kann, haben wir eine nette Unterhaltung. Und das kann niemals verkehrt sein. Wir lesen uns, ja?

  16. Oh ja, solche Kommentare können tief sitzen. Da schleppt wohl jeder das eine oder andere mit sich rum. Deine Idee ist jedenfalls toll und ich bin gespannt, was da draus noch wird. Ermutigung und Bestätigung ist immer gut, davon kann keiner genug bekommen. Denn es ist ja wirklich so, dass das Negative eben viel eindrücklicher ist, einen tief prägt und klein hält. Die Welt braucht Ermutiger ohne Ende! Gut, wenn du einer davon bist! Es hilft ja oft schon, zu sehen, dass man nicht allein ist mit seinen vielen alltäglichen „imperfections“. Dass du dich und deinen Alltag so ehrlich darstellst, ist schon ein heller Lichtblick.

    LG Doro

  17. Ich weiß, das klingt widerwärtig schleimig, aber mich hat dein Text heute an einer ganz empfindlichen Stelle getroffen. Ich liege nun hier und lass die Tränen mal kullern. Gerne mehr!

    • War es heilsam, das Weinen? Manchmal lösen sich dadurch Blockaden und alles „fließt“, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hoffe, es geht Dir gut. ❤
      Ich will niemanden an der "empfindlichsten Stelle" treffen, außer da, wo er/sie kitzlig ist 🙂
      Herzensgrüße, Rike

  18. Ich würde dieses Coaching tatsächlich sofort von Dir in Anspruch nehmen denn was ich dir sagte: Das ich mir so eine Mama, wie Dich immer gewünscht habe, dann meine ich das auch so.“ Das hat nix mit dem Alter zu tun sondern mit deiner Art und Weise, wie Du mit Menschen sprichst. Du bist ehrlich, redest nicht drum herum, Du bist sensibel und dennoch weisst Du genau, was Du nicht möchtest.
    All das würde ich schon gerne lernen und eben auch den Umgang mit Anderen.
    Wieso Menschen nur das negative sehen und sich merken? Da es das ist, was meist Lehren aus sich zieht. Es sind die Dinge, die man angeht und die Prozesse hervorrufen, die so nie entstanden wären aber eigentlich sind es die positiven Erlebnisse die uns wachsen lassen, nähren und uns Kraft geben und die zu bündeln und an die zu glauben, das ist ein großer Traum für mich.
    Ich umarme Dich
    Dani

    • Was soll ich da schreiben?! Du haust mich um! Ganz schön viel Verantwortung, dieses ganze Lob! 😀
      Und danke für die schönen Sätze und das Nachdenken. Da passiert schon einiges, wenn man Gedanken zulässt, die sonst so nicht kommen. Und wenn wir alle nur noch mit Liebe uns begegnen, sehen irgendwann die Hippies gegen uns aus wie eine militante Organisation! Peace. Love is all around und komm her, ich muss Dich drücken… ❤ Danach verteilen wir Sonnenblumen an alle…

  19. Ich hab hier schon kommentiert, aber ich muss noch kurz was loswerden. Ich finde es toll, die Kommentare hier zu lesen! So viele liebe Worte und ganz tiefgründige Gedanken. Kein Hass und keine Missgunst. Man sagt ja immer, jeder hat die Mitarbeiter, die er verdient. Du hast Dir all die klugen und lieben Blogleser hier verdient. Da kannst Du verdammt stolz drauf sein.

  20. Wenn eine keine kalten Augen hat, dann bist Du das. Mit Dir rauch ich Kippchen, obwohl ich schon lange aufgehört habe. Und als ich Dich das allererste Mal gesehen habe, wusste ich gleich: Der kannste vertrauen. Die hat Substanz.

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